Regentonnenvariationen

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Jan Wagner

In seinem neuen Gedichtband vermisst Jan Wagner poetisch die Welt – von Schlehen im Frost bis zu Eseln in Sizilien.

Der Garten, in dem die Regentonne steht, ist phantastisch weit, reich und offen – eine Welt. In diesem Lyrikband geht es in die Natur mit all ihren kunstvollen Variationen des Lebens. Jan Wagner lässt den Giersch schäumen, dass einem weiß vor Augen wird, nimmt Weidenkätzchen und Würgefeige, Morchel und Melde, Eule, Olm und Otter ins poetische Visier, zoomt ran, überblendet assoziativ, bis der Blick sich weitet und man weiß, für einen Augenblick zum Wesen der Dinge vorgedrungen zu sein. Es ist immer wieder ein Wunder, wie es diesem Lyriker gelingt, Bilder zu schaffen, die in einem Halbvers Stimmungen heraufbeschwören – bis längst Vergessenes oder nie Gesehenes vor Augen steht.


Über den Autor

Jan Wagner

Jan Wagner

Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. 2001 erschien sein erster Gedichtband Probebohrung im Himmel. Es folgten Guerickes Sperling (2004), Achtzehn Pasteten (2007), Australien (2010) und Die Eulenhasser in den ...

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"Wer sich für Sprache interessiert, für das Spiel mit Klängen und Bedeutungen, wird an diesem virtuosen Gedichtband (der sogar zum Bestseller wurde) seine helle Freude haben." Ulrich Greiner, Die Zeit 03.12.15

" ... eine lyrische Festschrift der Naturkunde und der ihr eingeschriebenen Magie." Herbert Wiesner, Die Welt, 13.03.15

"... einer der talentiertesten Lyriker des Landes, der in seinen Gedichten genauso zugänglich ist, wie er sich auf Sprachvielfalt und Raffiniesse versteht. Er ist ein Virtuose der Form, der sich selbst am Ton des Mittelalterlichem elegant erprobt und dem es schon gelungen ist, an Idole wie Dylan Thomas und Elizabeth Bishop sprachlich anzuknüpfen. Und: Jan Wagner schreibt im wahren Sinnn des Wortes schöne Gedichte, manchmal fast zu schöne." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 13.03.15

"Jan Wagner ist der beste Lyriker seiner Generation und eine der stärksten und originellsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur." Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 13.03.15

"Was Wagners Lyrik auszeichnet, ist die Zuwendung zur Welt und zu deren Bewohnern. Zugleich sind seine Motive der Gegenwart entrückt. … Diesem Lyriker geht es nicht um Kritik an den Verhältnissen, sondern um die verborgene Schönheit der Welt." Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.15

"Man kann nicht anders, als die Meisterschaft des Dichters zu bewundern." Stephan Speicher, Die Zeit, 12.02.15

"Jan Wagner ist nicht nur ein begnadeter Stilist. Wie nebenbei beschenkt er den Leser noch dazu mit einer weisen Einsicht: die von der relativen Marginalität des Menschen." Wiebke Porombka, Die Zeit, 12.12.14

"Jan Wagner bedichtet erkenntnisreich und elegant die Gier im Giersch, spürt formbewußt und naturnah dem Koi, Otter und Dachshund nach – um dann wieder ein Gedicht über Friseure oder Seife zu schreiben. Wer Schönheit und Intelligenz in der zeitgenössischen deutschen Dichtung sucht, bei Jan Wagner wird er fündig." Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 05.12.14

"Das ist schlicht großartige Poesie, atemberaubend versiert und dabei leicht, wie es eben nur ganz wenige vermögen. Lyrik? Jetzt!" Christian Metz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.14

"Dass hier etwas wie von selbst geht, was andere Dichter erhebliche Anstregung kostet, das ist der vorherrschende Eindruck, den man von Wagners Lyrik gewinnt. … Es ist wohltuend, sich seinen Gedichten zu überlassen, die bei aller Raffinesse ohne Aufwand ins Ohr gehen." Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 04.09.14

"Mücken, Zäune, Rosinenteig: Der Lyriker Jan Wagner versteht es, dem Vertrauten mit formbewussten Versen überraschende Facetten abzugewinnen." Dirk Hohnsträter, WDR3, 26.08.14

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