Nachtzug nach Lissabon

Nachtzug nach Lissabon

Pascal Mercier

Raimund Gregorius, Lateinlehrer, lässt plötzlich sein wohlgeordnetes Leben hinter sich und setzt sich in den Nachtzug nach Lissabon. Im Gepäck: das Buch des Portugiesen Amadeu de Prado, dessen Einsichten in die Erfahrungen des menschlichen Lebens ihn nicht mehr loslassen. Wer war dieser Amadeu de Prado? Es beginnt eine rastlose Suche kreuz und quer durch Lissabon, die Suche nach einem anderen Leben und die Suche nach einem ungewöhnlichen Arzt und Poeten, der gegen die Diktatur Salazars gekämpft hat.


Über den Autor

Pascal Mercier

Pascal Mercier, 1944 in Bern geboren, lebt in Berlin. Nach Perlmanns Schweigen (1995) und Der Klavierstimmer (1998) wurde sein Roman Nachtzug nach Lissabon (Carl Hanser Verlag 2004) einer der großen Bestseller der vergangenen ...

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Nachtzug nach Lissabon

Presse

"Hier wird Lesen zum Erlebnis. Diesen Roman hat ein begnadeter Schriftsteller und brillanter Philosoph geschrieben. Geradezu atemlos liest man dieses Buch, kann es kaum aus der Hand legen. ... Am Ende ist man mit Merciers Figuren vertraut wie mit sehr guten Freunden und nimmt von ihnen deshalb auch nur äußerst ungern Abschied. ... Ein Vademecum für Seele, Verstand und Herz. Bei seiner Lektüre wird Lesezeit zu etwas sehr Kostbarem: zu einer reichen, erfüllten Lebenszeit." Gunther Nickel, Die Welt, 28.08.04

"Ein doppeltes Ausnahmetalent: Als Peter Bieri ist er Professor für Philosophie, als Pascal Mercier schickt er sich an, ein gefeierter Bestseller-Autor zu werden." Gunther Blank, Welt am Sonntag, 31.10.04

"Ein fantastische Zugreise nach innen. Der Nachtzug, der Gregorius nach Lissabon brachte und von dort wieder zurücknimmt ins behäbige Bern, lässt sich als Metapher für die gesamte Lebensreise begreifen, die jeder, auch der, der lieber unerkannt bleiben möchte, anzutreten hat. ... Ein beeindruckendes Buch, ein Bewusstseinskrimi mit Tiefgang und ohne Gewähr." Otto A. Böhmer, Die Zeit, 25.11.04

"Ein Buch, das Poesie und Philosophie eng miteinander verschränkt." Eva Bachmann, Tages-Anzeiger, 20.10.04

"Ein Buch hat mich besonders beeindruckt, weil darin an Sprache, an erzählerischer Dichte und Philosophie alles drin ist: Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier. ... Ich las es in drei Nächten. Dann war ich überzeugt, dass ich mein Leben ändere." Iris Berben, Süddeutsche Zeitung, 29.09.06

Leseproben

Kommentare

Heike Geilen
06.05.2007

Letzten Endes geht es bei dieser akribischen Schnitzeljagd von Bern bis nach Lissabon und zurück um nichts Geringeres als die Frage: Wer sind wir, wozu leben wir und wie weit liegt es in unserer Macht, die zu sein oder zu werden, die wir sind? Könnten wir mit dem Wissen und der Erfahrung, die wir im Laufe eines langen Lebens gesammelt haben, von einem bestimmten Punkt unseres bisherigen Lebens aus ein ganz anderes, vielleicht sogar besseres Leben führen und würden wir das überhaupt wollen? Es ist ein Buch, das berührt, das hinterfragt, wenn man sich darauf einlassen mag. Dieses Einlassen erfordert jedoch Zeit und Konzentration. Es ist sicherlich kein Buch für Zwischendurch sondern eins, in das man versinken und aus dem man nach Stunden wieder auftauchen kann Darüber hinaus ist es in einer überaus schönen, präzisen und bildhaften Sprache geschrieben, in Sätzen, die man sich eingerahmt an die Wand hängen möchte. Dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die sich ein bisschen mit Philosophie beschäftigen wollen, aber auch für jene, die portugiesische Geschichte lieben und/oder Lust haben, nicht nur die Personen des Buches zu entdecken, sondern auch ein neues Stück von sich selbst. Der Roman regt sehr zum Nachdenken über alte Gewohnheiten, die das Leben recht eingleisig gestalten können an. Das Meiste bleibt aber offen, wie das im wahren Leben so ist.


Peter Mohr
04.01.2007

Ausgezeichnet! Ich habe das Buch zwei Mal hintereinander, mit wachsendem Genuss gelesen.


Martina Müller
23.11.2006

Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.  Ein Buch mit Tiefgang und Gefühl, zum Nachdenken über sich und die Welt. Ich war richtig traurig, als ich es ausgelesen hatte! Eines ist klar: ich habe es nicht zum letzten Mal gelesen.


huyer, margarethe
15.10.2006

Bücher sind seit frühester Kindheit meine Welt aber zum ersten mal habe ich das Gefühl: dieses Buch ist für mich geschrieben worden. Wunderbar!


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