Meine alte, unglückliche Familie Schmitz

Elio Schmitz, Italo Svevo

Schmitz, das ist der eigentliche Name Italo Svevos. Das Tagebuch seines jüngeren Bruders Elio, das hier erstmals auf deutsch vorliegt, ist das einzige authentische Zeugnis der Kindheit und Jugend dieses bedeutenden Dichters der Moderne. Interessant ist es auch deshalb, weil der reale Elio Schmitz wie eine Spiegelung von Svevos maladen Helden wirkt. Das Tagebuch hat aber auch einen menschlichen, psychologischen und historischen Eigenwert: als die Leidensgeschichte eines empfindsamen jungen Mannes und als Alltagsbeschreibung einer assimilierten jüdischen Kaufmannsfamilie im Triest des ausgehenden 19. Jahrhunderts.


Über den Autor

Elio Schmitz

Elio Schmitz wurde 1863 in Triest geboren und starb 1886 daselbst nach dreijähriger Krankheit. Wie sein Bruder Svevo erhielt er eine kaufmännische Ausbildung. 1999 erschien das Tagebuch von Italo Svevos jungverstorbenem Bruder Elio ...

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Über den Autor

Italo Svevo

Italo Svevo (eigentlich Ettore Schmitz), 1861 in Triest geboren, schrieb u.a. Ein Leben (erstmals dt. 1962) und Ein Mann wird älter (erstmals dt. 1960). Vor allem durch den von der Psychoanalyse geprägten Zeno Cosini (erstmals dt. ...

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Presse

"Die Aufzeichnungen, die Elio Schmitz gemacht hat - ein bewegendes Zeugnis selbstloser Geschwisterliebe - erweisen sich als Erinnerungen mit Zukunft."
Hanns Grössel, Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999

""Elios Roman" - so lautet die Überschrift eines Textes, der sich im Nachlaß Italo Svevos fand. Ein paar Sätze nur, geschrieben auf der Rückseite eines Briefbogens einer Bank. In ihnen entwirft Ettore Schmitz, wie er bürgerlich hieß, ein Bild seines früh, nämlich mit zweiundzwanzig Jahren verstorbenen jüngeren Bruders Elio ... Wer aber war Elio Schmitz? Man wüsste nichts über ihn, gäbe es nicht den großen Koffer, den Svevos Frau Livia Veneziani retten konnte, als sie im August 1943 unter dem Druck der Rassengesetze Triest verließ. Er enthielt neben Sevevos Manuskripten und Briefen auch ein paar vergilbte Hefte, die der Autor bis zu seinem Tod 1928 bewahrt hatte: Elios Tagebuch und einige weitere Aufzeichnungen ... Spät, doch sehr erwünscht, erscheint nun, um einige Zeugnisse erweitert, eine deutsche Ausgabe, ediert und übersetzt von Ragni Maria Gschwend."
Harald Hartung, Frankurter Allgemeine Zeitung

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