Mein Vaterland war ein Apfelkern

Mein Vaterland war ein Apfelkern

Herta Müller

Herta Müller erzählt von dem, was sie zum Schreiben gebracht hat – eine Lebensgeschichte in der Literatur

"Ich stehe (wie so oft) auch hier neben mir selbst." So begann Herta Müller ihre Tischrede nach der Verleihung des Nobelpreises. In einem langen Gespräch mit Angelika Klammer erzählt sie von ihrem ungewöhnlichen Lebensweg, der vom Kind, das Kühe hütet, bis zur weltweit bekannten Schriftstellerin im Stadthaus in Stockholm führt. Sie erzählt von der Kindheit in Rumänien, vom Erwachsenwerden und dem erwachenden politischen Bewusstsein, von den frühen Begegnungen mit der Literatur, den Konflikten mit der Diktatur des Kommunismus und dem eigenen Weg zum Schreiben. Mit ihrem Bericht vom Ankommen in einem neuen Land fällt auch ein ungewohnter Blick auf das Deutschland der 80er und 90er Jahre und auf die Gesellschaft, in der wir heute leben.


Über den Autor

Herta Müller

Herta Müller

Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf/Rumänien geboren, lebt seit 1987 als Schriftstellerin in Berlin. Ihr Werk erscheint bei Hanser. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ist die Literaturnobelpreisträgerin 2009. Im ...

Mehr über den Autor

Weitere Bücher von Herta Müller

Alle Bücher von Herta Müller

Weitere Empfehlungen für Sie

Mein Vaterland war ein Apfelkern

Presse

„Es ist, wie in den erzählenden Büchern Herta Müllers, auch hier ihre Sprache mit den eigenwilligen, genauen Formulierungen und Bilder, in denen Vorstellung und Realität eins sind.“ Samuel Moser, Neue Zürcher Zeitung, 11.12.14

"[Sie] formuliert so eindringlich die und brillant die Grundlagen ihres Schreibens, dass man vor Freude in die Hände klatschen möchte." Denis Scheck, Druckfrisch, 05.12.14

"Herta Müller gibt Auskunft in eigener Sache, sehr direkt, intim, persönlich. Damit holt sie den literarischen Stoff ihres Lebens ins unmittelbar Biografische zurück. ... 'Ich würde das Schreiben nicht aushalten, wenn die Hauptsache an den Texten nicht die erfundene Wahrheit der Sprache wäre, in der das Schöne wehtut', sagt Herta Müller. Diese Schmerz-Schönheit ist der Kern ihrer Poetik, der Apfelkern, der ihr Vaterland ist. Er kommt in diesen Gesprächen zur Geltung wie in jeder großen Literatur." Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 13.11.14

"Herta Müller erzählt im Interview-Buch berührend, verstörend. Sie hat eben doch ein Stück Literatur geschaffen, ein großes." Susanne Beyer, KulturSPIEGEL, 29.09.14

"Den neuen Gesprächsband liest man mit schnell entflammten Interesse und anhaltender Faszination." Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger, 01.10.14

"Eine solche feinfühlige und zugleich wirklichkeitswache Dichterin wie Herta Müller haben wir in der deutschen Sprache sonst weit und breit nicht." Oliver vom Hove, Die Presse, 04.10.14

"Der sogenannte fremde Blick, der ihr attestiert werde, sei allerdings nicht geografisch, sondern biografisch bedingt. Er komme vom Verlust der Selbstgewissheit, den sie in Rumänien erlebt habe. Und dieser fremde Blick ist es, der ihre Romane und Wort-Collagen so einzigartig macht." Sandra Leis, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 28.09.14

"Eine fesselnde Gesprächserzählung von ihrem Leben im Ceausescu-Rumänien." Hans-Ulrich Probst, WOZ, 20.11.14

"'Mein Vaterland war ein Apfelkern' zeigt, wie biografisch alle Bücher von Müller sind. Das Buch zeigt genauso, wie viele poetische Funken diese Biografie geschlagen hat." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 19.11.14

"Herta Müller erzählt ihre Autobiografie – eine poetische Konzentration auf die Kraft, Nein zu sagen." Frauke Meyer-Gosau, Cicero, 1/2015

Leseproben

Ihr Kommentar


* Diese Angaben sind verpflichtend