Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen

Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen

Toon Tellegen, Marc Boutavant

Manchmal muss man seinem Ärger und Zorn einfach Luft machen! Perfekt für kleine Wut- und Trotzköpfe

Jeder wird mal wütend, sogar die friedlichsten Kreaturen. Aber selten ist der Umgang mit dem Ärger leicht, auch nicht in den Geschichten von Eichhorn, Erdferkel & Co. Hier streiten die Tiere um die Meisterschaft im Wütendsein: Der Kippschliefer ist wütend auf die Sonne, weil sie jeden Abend untergeht. Der Elefant ist wütend auf sich selbst, weil er ständig vom Baum fällt. Und der Igel ärgert sich, weil er noch nie so richtig zornig war. Doch als die Wut eines schönen Sommertages verschwunden ist, suchen die Tiere schnell nach Gründen, sich wieder aufzuregen. Dieses Kinderbuch erleichtert es kleinen Wutköpfen, über sich selbst zu lachen. Voll hintergründigem Humor und überraschenden Einsichten.


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Toon Tellegen

Toon Tellegen

Toon Tellegen, am 18.11.1941 in Den Briel, Niederlande geboren, studierte Medizin in Utrecht, arbeitete als Arzt in Kenia und ließ sich als Lyriker in Amsterdam nieder. Heute ist er einer der bekanntesten Schriftsteller der ...

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Marc Boutavant

Marc Boutavant

Marc Boutavant, 1970 im französischen Dijon geboren, lebt und arbeitet in Paris. Er zählt zu den stilprägenden Illustratoren seiner Generation und ist insbesondere für seine farbenfrohen Werke für Kinder ...

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Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen

Presse

„All die Bosheiten, das lehrt Tellegen, mögen somit zwar Zumutungen sein, weil sie einsam und ratlos machen. Aber sie sind, das lehrt auch der Zeichner Marc Boutavant, ebenso formbar wie nützlich. Und dieser Gedanke dürfte nicht nur Trotzköpfe interessieren, sondern auch die Phantasie all jener anregen, die es mit ihnen zu tun haben.“ Lena Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung Online, 08.06.15

„Reich illustriert und vor allem weit poetischer und weit melancholischer als jedes Wutgebrüll.“ Hans ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 10.05.15

„Wut tut gut … . Ein Spiel mit Adrenalinschüben, von denen die Betroffenen oft nicht recht wissen, warum sie überhaupt zustande kommen, mal als Wut auf andere, mal als Ärger über sich selbst. Die Kunst besteht daher im Umgang damit - wer sie beherrscht, richtet keinen Schaden an und fühlt sich doch befreit; wer streiten und sich in der Wut eines Gegenübers unmittelbar spiegeln kann, hat sich bald wieder im Griff. Wer seinen Unmut kultiviert, das sagen diese zwölf Geschichten, lebt besser und farbiger - sei es mit einer leichten roten Wut, sei es mit einer schneeweißen Raserei.“ Michael Schmitt, Süddeutsche Zeitung, 30.04.15

„Der niederländische Schriftsteller beschreibt starke Gefühle, die jeder kennt, ganz gleich wie alt er ist. Mit leisem Witz und guter Laune erzählt er von den Tieren im Wald, die schimpfen und zetern und sich wieder vertragen. Liebevoller kann man Emotionen kaum in Worte fassen. ... Die zwölf Geschichten, die Mirjam Pressler, ausgezeichnet übersetzt hat, sind ein schöner Anlass, um mit kleinen und großen Trotzköpfen über ihre Gefühle ins Gespräch zu kommen.“ Margit Lesemann, Tagesspiegel Online, 24.04.15

"Ein Buch das kleinen Wutköpfen beibringt, über sich selbst zu lachen." Schweizer Familie, 23.04.15

„Ein wunderbares Kinderbuch. … Wut ist darin ein herrliches, ein berechtigtes, ein mit großer Kunst zu empfindendes und zu lebendes Gefühl. … Die Zeichnungen sind ein Schatz dieses Buches. Die Übersetzung von Mirjam Pressler aus dem Niederländischen hat einen vielschichtigen, witzigen und schönen Text hervorgebracht, der sich nicht zu den Kindern herabbeugt, sondern ihnen Ambivalenzen zumutet. Toon Tellegens und Marc Boutavants Buch taugt zum modernen Klassiker.“ Susanne Gaschke, Die Welt, 04.04.15

„Die Wut? Lässt sich wegsingen, ins Meer werfen, aufessen, zusammendrücken oder mit einer anderen Farbe übermalen. … All die Bosheiten, das lehrt Toon Tellergen, mögen zwar Zumutungen sein, weil sie einsam und ratlos machen… Aber sie sind ebenso formbar wie nützlich. Und dieser Gedanke dürfte nicht nur Trotzköpfe interessieren, sondern auch die Phantasie all jener anregen, die es mit ihnen zu tun haben.“ Lena Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.03.15

Kommentare

tibiskup
03.09.2015

Was für ein fantastisches Buch über Gefühle – dazu die tollen Zeichnungen von Boutavant. Wir sind begeistert!


Redaktion ClevereFrauen.de
30.06.2015

Durch die zauberhaften Geschichten wird Kindern vermittelt, dass Wut ein ganz normales Gefühl ist, dass jederzeit durch alltägliche Dinge ausgelöst werden kann.

Von außen betrachtet ist diese Wut nicht immer verständlich, sogar oft ein bisschen verrückt oder absurd…

… aber sie gehört zum Leben dazu.

Die Wut-Situationen in den Geschichten sind so nett gewählt, dass auch ein Kind die kleinen Wutanfälle schmunzelnd betrachten kann

Quelle: http://www.cleverefrauen.de/html/wut-leben.html


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