Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit

Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit

Franzobel

Franzobel furios: Die unerlöste Seele der vor achtzig Jahren verstorbenen zweijährigen Rosalia wandert über die ganze Erde bis nach Wien, mitten durch ein Panoptikum an dicken Damen und feisten Feschaks, Taugenichtsen und Tagedieben, in den Körper von Elvira Klappbauch. Da gibt es die dicke Pasqualina, die auf dem Heldenplatz die Asche ihres Vaters verstreuen will, den Journalisten Zsmirgel, der Nachrufe auf prompt versterbende Personen schreibt und andere kuriose Existenzen. Was passiert, bevor Rosalias Seele vor einem Bankomaten zur Himmelfahrt ansetzt, das arrangiert Franzobel als grandiose Farce und phantastisches Sprachfeuerwerk.


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Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den ...

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Presse

"Ein opulenter, amüsanter und zuweilen anarchistischer Erzähler." Uwe Pralle, Frankfurter Rundschau

"Franzobel kreiert einen Erzählstil, der von skurriler Metaphorik und semantischen Finessen, vor Neologismen und Klangmalereien nur so sprüht und funkelt." Michael Kothes, Die Zeit

"Dass der österreichische Dichter Franzobel ein großer Worterfindungsmeister, ein barocker Geschichtenerdenker und ein Menschenkenner ist, das ist schon so manches Mal geschrieben worden und bestätigt sich mit jedem neuen Buch." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.02.2002

"Seine Texte sind "Sprachfeuerwerke"". Rainer Marx, Die Welt am Sonntag, 17.03.2002

"Die Stärke Franzobels liegt in den Bildern und Vergleichen, in den kühnen Metaphern, die nie klischeehaft wirken. Manchmal gelingen Bilder, die den Witz und die innovative Qualität der Vergleiche eines Jean Paul haben." Wendelin Schmidt-Dengler, Die Presse/Spectrum

"Franzobel ist ein Formulierungskünstler von hohen Graden. Hier ist ein Dichter am Werk, dem poetische Formulierungen mit Leichtigkeit zufliegen." Günter Kaindlstorfer, Der Standard

"Als hätten sich die Marx Brothers und Monty Python zusammengetan, um Wien einmal gehörig aufzumischen." Zündfunk Magazin

"Dieses Lusthaus ist ein Tollhaus. ... Ein von skurrilen Einfällen überschäumendes Unsittenbild." Susanne Rössler, Format

"Franzobels Welt ist verschroben aktuell, zeitgeschichtlich auf dem neuesten Stand und massenpsychologisch vielleicht sogar noch weiter ... Für die Liebhaber und für die Verächter Österreichs muss dieser Roman ein Leckerbissen sein." Franz Haas, Neue Zürcher Zeitung, 02.04.02

"Franzobels Schreiben ist dabei so gewohnt musikalisch, dass wir ihn einen Vokabel-Percussionisten nennen dürfen, einen Imaginationsklimperer, dessen Vokabelanschläge heiter über den Tod triumphieren." Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau, 20.03.02

"...schier strotzenden Fabulierfähigkeiten." Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau, 20.03.02

"Franzobel glänzt in seinen Werken durch Sprachwitz, Poesie und Skurrilität. Schnitzler hätte sich über diesen Preisträger gefreut." Ruth Klüger, Jury-Mitglied Arthur-Schnitzler-Preis

""Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit" ist eine Feier des Lebens in Worten."
Beat Mazenauer, Der Bund, 27.04.02

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