Kurz mal mit dem Universum plaudern
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Kurz mal mit dem Universum plaudern
Preston Norton

Kurz mal mit dem Universum plaudern

übersetzt aus dem Englischen von Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Details zum Buch
  • Erscheinungsdatum: 24.01.2022
  • empfohlen ab 14 Jahren
  • 448 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-27237-8
  • Deutschland: 18,00 €
  • Österreich: 18,50 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27355-9
  • E-Book Deutschland: 13,99 €

Manchmal ist das Leben echt nervig, aber das ist es wert – Preston Norton über zwei ungleiche Freunde mit einer ungewöhnlichen Mission. Für Fans von John Green und David Levithan

Wie eine total bekloppte, aber irgendwie bedeutungsvolle Liste Cliff Hubbards Leben veränderte: Cliff – von allen nur "der Neandertaler" genannt – hasst niemanden mehr als den widerlich coolen Aaron. Entsprechend irritiert ist er, als ausgerechnet Aaron ihm von einer Nahtoderfahrung erzählt: Darin hat Gott ihm eine To-do-Liste aufgetragen, die dafür sorgen soll, die Schule zu einem besseren Ort zu machen. Und helfen soll er, der Neandertaler! Zu seiner eigenen Überraschung willigt Cliff ein. Die Aufgaben schweißen Aaron und ihn zusammen, und Cliff muss schließlich feststellen, dass die Liste weit mehr mit ihm zu tun hat, als er sich hätte träumen lassen. Ein Sprachfeuerwerk, so lustig und berührend, dass man es nicht mehr weglegen möchte.

Preston Norton

Preston Norton

Preston Norton, 1985 geboren, unterrichtete Englisch, betreute Drogenabhängige, mähte Rasen (in keiner bestimmten Reihenfolge) und gewann 2016 den Utah Book Award for Young Literature. Er lebt in Provo, Utah, trinkt Unmengen an ...

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Kurz mal mit dem Universum plaudern

Presse

"Mühelos schreibt Norton über Religion und Toleranz, thematisiert die zerstörerische Wirkung von Drogen und die Schere zwischen Arm und Reich. Er macht gesellschaftliche Probleme zu selbstverständlichen Komponenten seiner Erzählung. … Norton schreibt so vulgär wie ein Pausenhof sein kann, von speckigen Wichsgriffeln und Wackelärschen, ohne dabei seine Moral preiszugeben.“ Leo Kilz, Süddeutsche Zeitung, 10.03.2022

5 Fragen an …

Preston Norton

Lieber Preston Norton, wenn Gott dir eine Liste mit Dingen geben würden, die du ändern solltest, was würde auf dieser Liste stehen?
Ich weiß nicht, ob ich unbedingt an Gott im traditionellen Sinn glaube. Aber ich liebe die Idee von einem Gott. Und ich denke, wenn man wie ich mit Menschen mit Suchtproblemen gearbeitet hat, weiß man, wie wichtig eine höhere Macht ist. Selbst wenn man nicht an Gott oder irgendetwas anderes glaubt, braucht man etwas, das größer ist als man selbst, um diese Sache zu überwinden, die in das eigene Leben vordringt und es zerstört. Ich denke also, dass es wichtig ist, an etwas zu glauben. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich eine Liste von irgendeiner Art Gott bekommen würde, dann wäre diese Liste wahrscheinlich ziemlich verrückt. Genau wie die Liste, die Cliff Hubbard im Buch erhält: eine super verrückte Liste. Ich weiß also nicht genau, was auf meiner Liste stehen würde, aber es wäre wahrscheinlich eine Liste mit den verrücktesten Dingen.

Wenn du auf die Happy Valley High Schule gehen würdest, mit welcher deiner Figuren würdest du am liebsten an einem Tisch in der Cafeteria sitzen und warum?
Ich liebe alle meine Charaktere, am liebsten würde ich mich mit allen zusammensetzen. Wenn ich einen Favoriten auswählen müsste… Ich meine, Tegan ist mein Lieblingscharakter. ich denke, sie ist der Lieblingscharakter vieler Leute. Sie ist einfach sehr lustig; sie ist erbarmungslos ehrlich und offenherzig. Aber, realistisch betrachtet, wenn ich an einem Tisch sitzen würde, wäre es wahrscheinlich am Nerd-Tisch mit Jack und Julian und all ihren Freunden. Meine Lektorin merkt immer an, wie viele popkulturelle Anspielungen ich mache, und meint dann: „Die Leute werden all diese Anspielungen nicht verstehen, du musst sie abschwächen“. Aber ich denke, dass jeder an diesem Nerd-Tisch diese Anspielungen zu schätzen wüsste, die ich leider nicht alle in meinen Büchern unterbringen kann.

Es gibt so viele emotionale und lustige Stellen in deinem Buch. Welcher ist dein Lieblingssatz oder deine Lieblingsstelle in Kurz mal mit dem Universum plaudern?
Die Frage ist wirklich schwer und ich bin mir sicher, wenn ich lange genug darüber nachdenken würde, würde ich meine Meinung ändern. Aber eine Szene, die mich immer wieder zum Lachen bringt, wenn ich nur an sie denke, ist, wenn Cliff und Aaron sich dem Nerd-Tisch nähern und alle anfangen über die Fernsehserie Firefly zu reden und Aaron, der überhaupt keine Ahnung von Science-Fiction hat, aber unbedingt am Gespräch teilnehmen will, sagt: „Oh, ihr mögt also Käfer?“ und Cliff flüstert: „Nicht das Glühwürmchen!“ Das ist ein wirklich schlechter Witz, aber er bringt mich jedes Mal zum Lachen, wenn ich daran denke. Er funktioniert natürlich nur auf Englisch.

Was möchtest du den Leserinnen und Lesern aus deinem Buch mit auf den Weg geben?
Ich weiß nicht, ob es eine Sache gibt, die ich den Leserinnen und Lesern mit auf den Weg geben möchte. Ich mag es immer, wenn sie auf mich zukommen und etwas erzählen, das ich schon fast vergessen habe, und sagen: „Ich liebe diese Sache oder diese Passage in deinem Buch“. Das gefällt mir. Ich denke, Bücher sind eine einzigartige, subjektive Erfahrung. Jede und jeder wird etwas anderes daraus mitnehmen, und ich möchte, dass es so ist. Ich bin froh, dass es meistens so ist. Nehmt also bitte alles aus meinem Buch mit, was ihr wollt. Es ist eure Erfahrung, nicht meine.

Letzte Frage: Was hast du gemacht, nachdem du das Buch beendet hattest? Wie hat es sich für dich angefühlt, fertig zu sein, nachdem du die Figuren durch so vieles begleitet hast?
Ich habe diesen Figuren eine ganze Menge zugemutet und bin sicher, dass dieses Buch für sie eine viel härtere Zeit war als für mich. Wie habe ich mich gefühlt? Was habe ich getan, nachdem ich das Buch beendet hatte? Ich glaube, es ist ganz ähnlich, wie das Gefühl, wenn man ein wirklich gutes Buch zu Ende gelesen hat, oder auch eine Fernsehserie oder irgendetwas anderes, sogar ein Videospiel, in das man so viel Zeit investiert hat. Wenn man sich in die Charaktere hineinversetzt und es sich anfühlt, als wäre es ein Teil deines Lebens, und plötzlich ist man fertig damit. Es fühlt sich an, als wäre da ein großes, leeres Loch. Und so habe ich mich auch gefühlt, als ich das Ende von Kurz mal mit dem Universum plaudern geschrieben habe. Es fühlt sich gut an, fertig zu sein, aber dann hatte ich dieses große Loch. Ich muss es mit etwas füllen. Und ich habe es mit dem nächsten Buch gefüllt, das ich geschrieben habe. Man muss dieses Loch mit neuen Figuren füllen, die man liebt, und mit neuen Dingen, die man an ihnen liebt. Und ich denke, das ist bei allem so. Wenn man etwas beendet, in das man viel Zeit gesteckt hat, muss man etwas anderes finden, um es auszugleichen.

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