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Friedrich Achleitner

Mitte der 1950er Jahre schrieb Gerhard Rühm „wir haben den dialekt für die moderne dichtung entdeckt“, und meinte damit außer sich selbst noch H. C. Artmann und Friedrich Achleitner. Friedrich Achleitners Dialektgedichte unterscheiden sich wesentlich von denen seiner Freunde. Mitten unter den verschiedenen Wiener Großstadtdialekten „hörte ich meinen Innviertler Dialekt mit anderen Ohren“. In den Bauernhöfen an der bayrischen Grenze gab es so gut wie keinen Wortschatz außerhalb der Arbeitswelt, schreibt er im Nachwort. Achleitners seit damals entstandene und hier gesammelte scharfzüngige Gstanzln, Schnaderhüpfln, Litaneien und Gedichte erscheinen erstmals in einem Band.


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Friedrich Achleitner

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Friedrich Achleitner, geboren 1930 in Schalchen, Oberösterreich, Mitglied der Wiener Gruppe. Bis 1998 Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Bücher (u.a.): Österreichische Architektur (1980 ff.) und zuletzt bei ...

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Presse

"Wer etwa den richtigen Rhythmus der 'innviaddla liddanai' gefunden hat, der fliegt mit immer größeren Genuss über die insgesamt 50 Seiten dieser immer neue Themen findenden Litanei. "Iwahaubbd" muss man sagen: Durchhaltevermögen lohnt sich. Denn mit ein wenig Geduld und Konzentration hat man bei der (notwendigerweise zumindest halblaut zu absolvierenden) Lektüre von Achleitners Dialektgedichten schon bald großen Spaß." Wolfgang Huber-Lang, APA, 26.09.2011

"In der Spannung zwischen Aggression und Resignation triumphiert die Ironie." Erich Klein, Falter, 12.10.2011

"Man sieht: Avantgarde kann höchst amüsant sein." Thomas Rothschild, Die Presse, 05.11.2011

"Die im Dialekt des Innviertels verfassten Gedichte sind von vielfältigem Zauber. Übermütig spielen sie mit Formen wie der Stanze und der Litanei. Nicht immer sind sie auf Anhieb zu entziffern. Für neugierige Sprachspieler aber sind sie ein unerschöpflicher Quell des Vergnügens." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 29.01.2012

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