Ich bin eine freie Frau

Ich bin eine freie Frau

Francoise Giroud

Françoise Girouds beeindruckende Momentaufnahme: Das Bekenntnis einer starken Frau und Einblicke ins Frankreich der 1960er

„Ich bin eine freie Frau. Eine glückliche Frau war ich auch – was gibt es Selteneres auf der Welt?“ Sie war eine der bekanntesten Journalistinnen in Frankreich, eine Intellektuelle – und eine leidenschaftlich Liebende. Anfang vierzig ist Françoise Giroud, als ihre große Liebe Jean-Jacques Servan-Schreiber sich 1960 von ihr trennt. Mit ihm hat sie das Nachrichtenmagazin „L’Express“ gegründet und geleitet. Alles, wofür sie gelebt, gekämpft und gearbeitet hat, ist mit einem Schlag verloren. Sie überlebt einen Selbstmordversuch und schreibt in den Monaten danach dieses beeindruckende, lange verloren geglaubte Bekenntnis einer starken Frau, das Einblick gibt in Medien, Politik und Gesellschaft jener Jahre.


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Françoise Giroud (1916-2003) war eine der bekanntesten Journalistinnen Frankreichs. Sie war Chefredakteurin von "Elle" und gründete zusammen mit Jean-Jacques Servan-Schreiber das französische ...

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Presse

„Schon auf den ersten Seiten entwickelt diese Sprache einen Sog, dem man sich bis zum Schluss kaum einmal entziehen kann: knapp, präzise, pointiert, klug, stilistisch souverän und stellenweise von gnadenloser Ironie.“ Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 09.07.16

"'Ich bin eine freie Frau' gehört in eine Reihe mit autobiografisch grundierten Essays, wie sie Joan Didion oder Silvia Bovenschen vorgelegt haben. Ähnlich wie diese zeichnet sich auch Giroud durch Klarheit und erzählerisches Talent aus, gepaart mit analytischem Vermögen und einer Portion Selbstironie. ... Was damals viel zu intim anmutete, ist heute das Zeugnis einer konsequenten intellektuellen Existenz." Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung, 10.06.16

"Ein stilistisch brillantes Werk von überwältigender emotionaler Tiefe." Claudia Kirsch, Brigitte 13/2016

"Die schonungslose Bestandsaufnahme eines Frauenlebens zwischen Aufbegehren und Selbstaufgabe. ... Ein literarischer Glücksfall: Die Autorin bekennt sich zu ihren Stärken und Schwächen, kommentiert mit feministischer Souveränität das Verhalten der Männer und ihre eigene Position in der französischen Gesellschaft. ... Françoise Girouds Buch 'Ich bin eine freie Frau' zeigt beeindruckend, wie es ihr infolge einer existenziellen Krise möglich war, ihr Dasein zu durchleuchten, es dann ohne Groll, Entschuldigungen oder Pathos anzunehmen, um sich durch das Schreiben als Person wiederherzustellen." Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur, 05.04.16

"Ihr Buch ist nicht nur erstaunlich, weil es mit dieser schmerzhaften Aufrichtigkeit geschrieben ist, sondern auch, weil es Einblicke in ein Frauenleben gewährt, in dem die Freiheit zwar schon viel galt, aber etwas ganz anderes bedeutete, als man sich heute noch vorzustellen vermag." Lena Bopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.16

"Es ist eine eigene französische Erinnerungskultur, die in diesem Buch wirkt, mit einer Tradition von Stendhal zum Strukturalismus. Sie handelt von der Freiheit und vom Glück, ist emotional und kühl analytisch." Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 17.03.16

„Selten zuvor ist so radikal und klug über die Stellung der Frau geschrieben worden wie in diesem Buch. ... Etikettierungen hat dieses Buch, das Patricia Klobusiczky souverän übesetzt hat, nicht nötig. Es steht für sich. Ein Fundstück. Und zugleich ein Findling. Unbehauen, kühn, und ohne glatt polierte Oberflächen. Und darin ein erhellendes Stück Literatur." Susanne Schaber, Ö1 Ex libris, 06.03.16

„Stilistisch elegant, geistreich in der Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse, ironisch und scharfsinnig in der Sicht auf das Geschlechterverhältnis, zeichnet Françoise Giroud ihr Selbstportät. ... Ihr Humor, ihre Lebenskraft und ihre schonungslose Offenheit machen diese Autobiografie, die erst zehn Jahre nach ihrem Tod entdeckt wurde, zu einem einzigartigen Leseerlebnis." Carsten Hueck, WDR5 Lesefrüchte, 13.02.16

„Lesen Sie dieses Buch! Und ich lüge auch nicht mit der Behauptung: Dieses Buch wird Ihr Leben bereichern, denn eindrucksvollere Literatur werden Sie selten finden.“ Gérard Otremba, sounds & books, 01.02.16

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