Herzog von Ägypten

Herzog von Ägypten

Margriet de Moor

Als Joseph im Sommer 1963 zufällig in Lucies Gestüt auftaucht, ist sofort klar: Die beiden sind füreinander bestimmt. Der Roma-Zigeuner und die Bäuerin heiraten, haben Kinder und führen eine ungewöhnliche Ehe: Jedes Frühjahr verläßt Joseph seine Frau und macht sich auf den Weg zu seiner Verwandtschaft, irgendwo in Europa, in einer Welt, die von anderen Gesetzen regiert wird. Und jeden Herbst erwartet ihn Lucie wieder und möchte nur eins: seine Geschichten hören. Denn diese Geschichten, die Joseph nach seiner Rückkehr aus seinem anderen Leben erzählt, sind das geheime Kapital ihrer Liebe. Eine wunderbare Liebesgeschichte, ein Roman über die Ausgestoßenen und Geächteten, über das Schicksal der Zigeuner und über die Macht des Erzählens.


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Margriet de Moor

Margriet de Moor

Margriet de Moor, eine der bedeutendsten niederländischen Autorinnen der Gegenwart, studierte Klavier und Gesang, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Bereits ihr erster Roman Erst grau dann weiß dann blau (Hanser, 1993) wurde ein ...

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Presse

"Eine Hommage an die Kunst des Erzählens." Olda Bartuschka, Der Tagesspiegel, 09.12.97

"Magriet de Moor sprengt im "Herzog von Ägypten" den Lauf der Zeit, befördert Tote ins Reich der Lebenden, vermengt Fiktion mit historischen Fakten, verleiht der Liebe Ewigkeit, bewahrt die Erinnerung an Flucht, Deportation und Vernichtung der Zigeuner. Denjenigen, die über sich selbst nichts aufgeschrieben haben, setzte sie mit ihrem grandiosen Mosaik ein Denkmal - der Tradition des mündlichen Erzählens und der höheren Gewalt der Leidenschaft verpflichtet." Der Spiegel, 10/97

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