Hau

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Bernd Schroeder

Karl Hau ist jung, lässig, begehrt, liebevoll, hochintelligent. Und er ist arrogant, ein Frauenheld und Verschwender. Aber ist er auch ein Mörder? 1906 steht er, der mit Lina Molitor nach einer Flucht und Heirat nach Amerika gegangen ist, in Karlsruhe vor Gericht. Er soll seine Schwiegermutter aus Geldgier umgebracht haben. In einem mitreißenden Roman, der das Innerste seiner Figuren ausleuchtet, hat Bernd Schroeder die Geschichte eines rätselhaften Kriminalfalles geschrieben, eines der großen Sensationsprozesse im letzten Jahrzehnt des deutschen Kaiserreichs.


Über den Autor

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Bernd Schroeder, geboren 1944 im heute tschechischen Aussig, wuchs im oberbayerischen Fürholzen auf. Er lebt in Berlin. Als Autor und Regisseur zahlreicher Hör- und Fernsehspiele erhielt er 1985 den Adolf-Grimme-Preis, 1992 ...

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Presse

"Wer hat gesagt, daß die deutsche Gegenwartsliteratur zu wenig will, zu wenig wagt? Alles Unsinn. Bernd Schroeders neuer Roman ist eine Jahrhundertgeschichte ... Was für ein Buch!" Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 03.09.06

"Bernd Schroeder zeichnet nicht nur das Porträt eines widersprüchlichen Menschen, sondern auch ein Psychogramm der Zeit." Brigitte, 30.08.06

"Ein aufregender Roman um einen der größten Sensationsprozesse in den letzten Jahren des deutschen Kaiserreichs." Focus, 02.10.06

"Er überführt das Ungreifbare, Changierende an der Gestalt Karl Haus und die dem Gerichtsverfahren immanenten Widersprüche sehr elegant in eine Erzählmethode. Er hat akribisch recherchiert, aber die Grenze zwischen Fakten und Fiktion geschickt verwischt; er sprengt die Chronologie der Ereignisse, ohne den mitreißenden Erzählfluss zu unterbrechen; (...) er lässt die eigene Imagination perfekt getarnt mit einfließen." Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, 21.11.06

"Ein bemerkenswerter Roman." Martin Krumbholz, Neue Zürcher Zeitung, 25./26.11.06

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