Gut gegen Nordwind

Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Außerdem ist Emmi glücklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und überhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?


Über den Autor

Daniel Glattauer

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, Autor und ehemals Journalist. Bücher (u.a.): Die Ameisenzählung (2001), Darum (2003), Die Vögel brüllen (2004), Der Weihnachtshund (Neuausgabe 2004), Theo. Antworten aus dem ...

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Presse

"Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur." Volker Hage, Der Spiegel, 22.12.06

"Klug, komisch und spannend zugleich." Brigitte, Buch-extra, 27.09.06

"Kommunikationskunst auf höchstem Niveau. Man liest und liest und liest. Man liest seiner Umgebung seitenweise vor aus diesem Musterbeispiel des modernen Fernbalzens ... Lustig, zum Brüllen komisch. Es blickt auf die Niederungen der Mail-Amouren und tänzelt auf einem dünnen Seil mit bewundernswerter Artistik über die Abgründe des Ildiko-von Kürthy-Grabens." Elmar Krekeler, Die Welt, 02.09.06

"Eine schnelle, witzige Version des Briefromans im Zeitalter des Powerbooks, die all jenen das Gegenteil beweist, die das kulturpessimistische Vorurteil nachplappern, E-Mails hätten keine Tiefe." Silja Ukena, KulturSpiegel, 31.07.06

"Daniel Glattauer beschreibt wunderbar die ehrliche, schnelle Annäherung zweier Menschen - und ihre Angst vor der realen Begegnung." freundin, 02.08.06

"Ein wunderbares Buch über eine besondere Liebesgeschichte." Woman, 04.08.06

"Ein bitter-süßes Märchen mit überraschender Schlusspointe." Die Presse, 19.08.06

"Virtuos komponiert ... Schnell vergisst man, daß man hier lauter einzelne e-mails liest - es wird ein Text aus einem Guss, und trotzdem ein pointenreicher Schlagabtausch ... ein gelungener unerhaltsamer Liebesroman." Katharina Mahrenholz, NDR Info, 11.09.06

"Der Österreicher Daniel Glattauer inszeniert seinen Roman 'Gut gegen Nordwind' als raffinierte E-Mail-Variation des klassischen Briefromans. ... Da haben wir sie: Die Wiederkehr des kultivierten und koketten Briefromans, wie ihn das 18. Jahrhundert liebte, oder auch: das Internet als Postillon d'amour. Man muss bewundern, wie scheinbar mühelos und elegant Glattauer seine erzählerische Gratwanderung schafft." Urs Jenny, Spiegel Special, Juli 2006
"Eine minimalistische, quicklebendige Liebesgeschichte. Die Frühromantiker hätten an diesem Liebesballett ihre Freude gehabt, zweifach: Erstens durchleben die beiden alle Farben und Töne der guten alten romantischen Sehnsucht, die aufblüht, indem sie sich aufzehrt. Und zweitens tun sie es mit genau dem Witz, der den Romantikern so wichtig war ... Man greift sich ans Herz, wünscht den beiden alles Gute und träfe sie gerne einmal wieder." Andreas Isenschmid, Neue Zürcher Zeitung, 17.12.06

"Ein fabelhaft romantischer und witziger Roman." Thomas Stillbauer, Frankfurter Rundschau, 04.07.07

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Kommentare

Nina
13.08.2007

E-Mail an den Autoren: Lieber Herr Glattauer, ich habe letzte Nacht ihr Buch Gut gegen Nordwind gelesen. Schon nach den ersten zwei Seiten wusste ich, dass ich dieses Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen werde. Ihre Geschichte, die Geschichte von Emmi und Leo, die durch einen Zufall anfangen sich E-Mails zu schreiben und deren Beziehung, obwohl sie sich nur in schriftlicher Form erleben, immer inniger wird – hat mich sehr berührt. Ich wurde zur Emmi. Ich habe gelacht, geschimpft, war eifersüchtig und habe jegliche Gefühlsregungen mit den beiden durchlebt. Sie beschreiben eine Art sich kennen zu lernen, die immer häufiger auftaucht. Sie beschreiben genau das, was viele Menschen die Kontakte im Internet knüpfen, erleben: Die absurde Nähe, das Gefühl vertrauen zu haben und doch immer wieder die Angst, dass man nur von seinen großartigen Vorstellungen, die vielleicht nicht der Wahrheit entsprechen, zu diesen Emotionen geleitet wird. Danke!


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