Gordisches Paradies

Gordisches Paradies

Sylvia Geist

"Bevor man fortgeht, / wehren sich die Dinge, manche irren sich / in sich und werden schön." So gelassen kann es klingen, wenn es gelingt, in einem einzigen Satz Aufbruch, Abschied und Unwiederbringlichkeit aufscheinen zu lassen. In "Gordisches Paradies" zeigt sich Sylvia Geist als Meisterin solch müheloser Wendungen und entfaltet doch, wie etwa im titelgebenden Gedichtzyklus, eine beeindruckende Musikalität. In hoher Intensität erzählen ihre Gedichte vom Suchen, Verlieren und Wiederfinden der Liebe zum Leben noch in den kleinsten Phänomenen und spinnen so einen Ariadnefaden, an dem sich entlangtasten lässt, bis "die Luft / schmeckt, dass man atmen möchte wie man trinkt".


Über den Autor

Sylvia Geist

Sylvia Geist

Sylvia Geist, 1963 in Berlin geboren, veröffentlichte Gedichtbände und Prosa. Sie übersetzte u. a. Gedichte von John Ashbery, Peter Gizzi und Chirikure Chirikure. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem ...

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Presse

"Sylvia Geist spielt nicht mit Worten, sie zielt mit ihnen." Gabriele von Arnim

"Sylvia Geist hat einen der eindrücklichsten, besten Gedichtbände geschrieben, die ich in den letzten Jahren gelesen habe." Henning Ziebritzki, poetenladen.de, 22.06.2014

"Welch schöner Auszug aus der Rede der Dinge in uns!" Kathrin Schmidt, Jurybegründung für den ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg, 09.02.2015

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