Gib jedem seinen eigenen Tod

Veit Heinichen

Liebhaber von Kriminalromanen mit italienischen Schauplätzen bekommen ein neues Ziel: Kommissar Laurenti ermittelt in Triest, das durch seine geographische Lage zur brisanten Schnittstelle zwischen Ost und West geworden ist. "So ein Mann hat uns noch gefehlt zum Trio wider den tödlichen Ernst: Brunetti, Wallander, Laurenti." Ellen Pomikalko


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Veit Heinichen wurde 1957 zwischen Bodensee und Schwarzwald geboren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und einem kurzen Abstecher in die Automobilindustrie arbeitete er als Buchhändler und anschließend für namhafte Verlage in ...

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"Die Figur des wissbegierigen, emotionalen, schusseligen, beruflich aber eisern engagierten Laurenti erfüllt einen mit Freude. So ein Mann hat uns noch gefehlt zum Trio wider den tödlichen Ernst: Brunetti, Wallander, Laurenti." Ellen Pomikalko

"Aufzuhalten ist der Wandel Triests nicht. Literarisch hat er bereits Form angenommen. Kein Zufall, dass es das Genre des Kriminalromans ist, das sich wie kein zweites von sozialen Konflikten und Widersprüchen, urbaner Beschleunigung und Vielfalt nährt. Ebenso wenig zufällig, dass ein Immigrant diese in Triest bislang nicht eben heimische Gattung bedient. ... Über das aktuelle Triest verrät 'Gib jedem seinen eigenen Tod' momentan am meisten. Die rückwärtsgewandte Chimäre von einst ist hier mit all ihren Verwerfungen ganz Jetztzeit geworden." Thomas Medicus, Frankfurter Rundschau, 28.02.01

"Triest kennen lernen: In dieses Thema seiner eigenen letzten Jahre zieht uns Autor Veit Heinichen mittels des Krimis tief hinein. ... Mit der ganzen Frische seiner Recherche-Begeisterung ermöglicht er uns eine Triest-Initiation der ganz anderen Art und spurt damit den Weg weg von den alten Mythen und über sie hinaus, wer weiß, zu neuen hin." Bernadette Conrad, Neue Zürcher Zeitung, 10.04.01

"Mit den Proteo Laurenti-Krimis - der zweite ist so gut wie abgeschlossen - ist Heinichen der Sprung in den ersten Rang des Genres gelungen. Schon der vorliegende Band weist bedeutende Vorzüge auf: Die Handlung ist aktuell und klassisch zugleich, die Erzählung bewährt sich auf beiden Ebenen: die Verbindung von etablierter Gesellschaft und politischer Organisation auf der einen, das Bandenmilieu auf der anderen Seite. Die private und berufliche Situation des Kommissars bildet einen Hintergrund, der durchaus eigenes Interesse auf sich zieht." Jürgen Busche, Badische Zeitung, 20.03.01

"Ein ebenso spannendes wie poetisches Leseerlebnis, und schon bald wünscht man sich einen neuen Fall für Kommissar Laurenti, der wie sein Kollege Brunetti aus Venedig schon jetzt das Format zum Kult- und Serienhelden besitzt." Karsten Hermann, Osnabrücker Zeitung, 17.03.01

"Der Roman bietet einen wunderbaren Blick hinter die Kulissen des touristischen Triest. ... Veit Heinichens enzyklopädisches Triest-Wissen verleiht, dezent verpackt, seinen Beschreibungen und Figuren jene Authentizität, die man sich von Ortsansässigen erwartet." Julia Kospach, Profil, 09.04.01

"Der Autor gibt ein lebendiges Porträt einer Stadt, schildert realitätsnah die geopolitische und wirtschaftliche Situation und schlägt ein gemütliches Erzähltempo an." Der Standard, 10.02.01

"Triest hat, was ein Krimi braucht: Flair, Geschichte, Morbidität. ... Wenn es stimmt, daß Brunetti nichts ist ohne Venedig, dann ist Brunetti nichts gegen Laurenti, denn Venedig ist wenig gegen Triest. ... Kommissar Proteo Laurenti hat Potenzial in jedem Fall, und wenn sein nächster ihn in die traurige Vergangenheit Triests entführt und unter anderem das unglückliche Verhältnis von Slowenen und Italienern beleuchtet, wird das Wiedersehen Freude machen." Wieland Freund, Die Welt, 16.06.01

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