Frühmorgens, abends oder nachts

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Yasmina Reza

Ob sie ihn auf seiner Wahlkampftour begleiten dürfe, hat Yasmina Reza im Frühjahr 2006 den damaligen französischen Innenminister Nicolas Sarkozy gefragt, und er hat sofort zugestimmt: Ein Jahr lang ist sie ihm gefolgt, von Paris bis in die tiefste Provinz, nach New York, London und Berlin, in Stahlfabriken, Schulen und Krankenhäuser und zu internen Besprechungen, bei denen kein Journalist zugelassen war. Reza erlebt den heutigen Präsidenten von Frankreich hinter den Kulissen aus nächster Nähe. Scharfsichtig, distanziert und bisweilen ironisch erzählt sie vom Leben Sarkozys, vom Pathos des politischen Alltags und seiner Monotonie. Zugleich beschreibt die meistgespielte Autorin des Gegenwartstheaters die Politik als suggestive Inszenierung. Rezas Wahlkampf-Tagebuch ist voller brillanter Beobachtungen und Details - eine Begegnung von Literatur und Politik auf höchstem Niveau.


Über den Autor

Yasmina Reza

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Yasmina Reza, 1957 geboren, ist Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin und die meistgespielte zeitgenössische Theaterautorin. Bei Hanser erschienen die Romane Eine Verzweiflung (2001) und Adam Haberberg (2005), Im Schlitten ...

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Presse

"Eine minutiöse, faszinierend zu lesende Schilderung, wie es einem ehrgeizigen, selbstverliebten und hochbegabten politischen Schauspieler gelang, die Mehrheit seiner Landsleute für sich einzunehmen und den Wahlsieg und die Macht in der Republik zu erlangen." Jochen Hehn, Die Welt, 27.08.07

"Yasmina Reza hat Nicolas Sarkozy ein Jahr lang begleitet und ein grandioses Buch über ihn und männlichen Selbstbetrug geschrieben." Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.08.07

"Reza hat nicht versucht, ein abgerundetes Porträt des Präsidentschaftskandidaten zu zeichnen. Was sie abliefert, ist eine Art Tagebuch, manchmal mit Datum, meistens ohne, ein lockerer gefügtes Mosaik aus Beobachtungen, Zitaten, Gesprächsfetzen, gelegentlich untermischt mit persönlichen Reflexionen oder literarischen Reminiszenzen." Jörg von Uthmann, Die Welt, 09.02.08

"Die mit einem Gespür für Inszenierungen ausgestattete Schriftstellerin ist eine scharfe Beobachterin des talentierten politischen Selbstdarstellers. Ein außergewöhnliches Psychogramm des neuen französischen Präsidenten." Cicero, 10/2007

"Rezas Buch ist in intimes Porträt des Präsidenten. Aber es ist viel mehr als das. Ein Buch über die Gegenwart, über das leere Geschäft der Politik." Martina Meister, Frankfurter Rundschau, 06.03.08

"Reza hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben, schonungslos, aber nicht ungerecht." Martina Meister, Frankfurter Rundschau, 06.03.08

"Glänzend verdichtet sich das überall spürbare Beobachtungs- und Sprachvermögen der Autorin und Ich-Erzählerin." Jochen Hieber, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.08

"Yasmina Reza hat ein neues Genre erfunden. Ein Buch, das die Perspektive verändert, weil es einen zwingt, ganz genau hinzusehen." Martina Meister, Literaturen, 04/08

"Diese essayistische Machtwerdungs- und Machtdämmerungsreportage lebt von ihrer Kunst der Beobachtung. ... Wer das Buch als Fallstudie über den Typus eines modernen Politikers liest, der wird belohnt, durch viele Einsichten hinter die Kulissen. Belohnt und oft witzig, melanchonisch, manchmal auch naiv unverblümt unterhalten." Peter von Becker, Tagesspiegel, 28.03.08

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