Franz Grillparzer

Franz Grillparzer

Warum ist Franz Grillparzer heute noch lesenswert? Die Wiederentdeckung eines Klassikers für die Gegenwart.

Was macht Franz Grillparzer zu einem modernen Schriftsteller und seine Texte auch im 21. Jahrhundert lesenswert? Mit Band 23 in der Reihe „Profile“ mit Beiträgen zur österreichischen Literaturwissenschaft soll Grillparzer wieder entdeckt und neu gelesen werden: aus einer sozialistischen und pazifistischen Perspektive wie bei Rosa Luxemburg, mit Blick auf Geschlechterverhältnisse oder den Geniebegriff in seinen Texten, aber auch hinsichtlich der Frage, wie seine politischen Haltungen von einem gegenwärtigen Standpunkt aus einzuordnen sind. Und nicht zuletzt aus einer biographischen Perspektive im Hinblick auf die Tagebücher, Briefe und seine Selbstbiographie.


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Franz Grillparzer

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Konstanze Fliedl, Anna Kim, Hans Höller und Clemens J. Setz erzählen und kommentieren Werke von Franz Grillparzer. Vier Downloads

Konstanze Fliedl
»Franz Grillparzers Lustspiel Weh dem, der lügt! spielt in meinen Kindheitserinnerungen eine ganz große Rolle, es war nämlich die erste Theateraufführung meines Lebens überhaupt. Offenbar haben sich meine Eltern von dem Titel eine wichtige pädagogische Unterstützung versprochen. Dabei haben sie sich aber in mehrfachem Sinn geirrt …«

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Anna Kim
»Die Ahnfrau gehört zu den sogenannten Schicksalsdramen. Die Schicksalsdramen waren zwischen 1810 und 1825 im gesamten deutschsprachigen Raum extrem populär, so wie ungefähr die Hollywood-Blockbuster zur Zeit …«

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Hans Höller
»Grillparzers Trauerspiel Libussa ist neben dem Bruderzwist im Hause Habsburg und neben der Jüdin von Toledo eines seiner Lebensdramen. Man kann sie so nennen, weil er einen großen Teil seines Lebens an diesen Dramen gearbeitet hat. Bei Libussa waren das fast 30 Jahre …«

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Clemens J. Setz
»… aber Barbara – so heißt die ehemalige Geliebte des armen Spielmannes –, sie protestiert, sagt, das kommt gar nicht in Frage und bricht in der letzten Zeile der Erzählung entsetzlich in Tränen aus. Mit dieser komischen und wie ich glaube, irgendwie als Rache zu verstehende Geste des höchst menschenfreundlichen Ich-Erzählers – Grillparzer selber wahrscheinlich –, hört diese Geschichte auf.«

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