Feuerköpfe

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Vladimir Zarev

Frühjahr 1946: Bulgarien ist Volksrepublik geworden. Wer mit den Deutschen paktiert und sich nicht rechtzeitig vor dem Einmarsch der Russen in Sicherheit gebracht hat, wird gefoltert. Agitatoren ziehen über die Dörfer und verteilen Broschüren über das neue Leben. Einer davon ist Krum Marijkin. Schwer zu sagen, was zäher ist: seine Muskeln oder sein Wille, die Menschen zum wahren Glauben, dem an den Sozialismus, zu bekehren. Auch sein Cousin, der ehemalige Untergrundkämpfer Weltschev, bekommt eine Karrierechance - doch er ist letztlich nicht skrupellos genug, um sie zu nützen. Im zweiten Band seiner großen Trilogie erzählt Zarev, Schriftsteller aus Bulgarien, von einem System, in dem die Ideologie alles beherrscht, und von der Unmöglichkeit, damit in Würde zu leben.


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Vladimir Zarev, geboren 1947 in Sofia, Autor von insgesamt fünfzehn Romanen, Erzählbänden und Sachbüchern. Auf Deutsch erschien 2007 der Roman Verfall und 2009 bei Deuticke als erster Teil der "Weltschev"-Trilogie der Roman ...

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Presse

"Ein von Thomas Frahm brillant übersetzter Wälzer, der zur literarischen Spurensuche im Sozialismus einlädt. Das Buch nennt sich Roman, aber es ist eine lehrreiche, spannende und raffiniert komponierte Erzählung nach der Wirklichkeit." Christine Hamel, BR Diwan, 20.08.2011

"Diese große Geschichte wird mit erzählerischem Schwung, mit Ironie und mit überbordendem poetischem Furor erzählt. (...) Ein Panorama von Zeitgeschichte entfaltet sich vor unseren Augen, grellfarbig und zugleich feinnervig erzählt - und, was Literatur zuvorderst sein muss, wenn sie funktionieren soll: wahrhaftig." Walter Klier, Wiener Zeitung, 19.11.2011

"Genial trockener Humor." Matthias Koeffler, BuchMarkt, 01.12.2011

"Zarev verbindet das öffentliche und das private Geschehen zwischen 1946 und 1976 ohne Mühe miteinander. Seine Lust an grotesken und burlesken Szenen, von Thomas Frahm mit erheblichem Sprachwitz ins Deutsche transportiert, treibt den Roman voran." Jörg Plath, Deutschlandradio, 29.12.2011

"Der bulgarische Balzac. Vladimir Zarev erzählt mit grossem Pinsel und in leuchtenden Farben vom Alltag im Sozialismus." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 06.01.2012

"Die oft burleske Darstellung, die Vielfalt der zu Wort kommenden Standpunkte und die differenzierte Psychologie machen auch diesen Zarev-Roman trotz des unvermeidlichen Geschichtsoptimismus zur anregenden und historisch aufschlussreichen Lektüre." Judith Leister, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.2012

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