Ferne Schwester

Ferne Schwester

Ruth Rehmann

Ende der vierziger Jahre: Die junge Madeleine hat im Zweiten Weltkrieg alles verloren, Familie und Heimat. Ihr Traum, einen Neuanfang zu machen, erfüllt sich nicht. Als auch die Liebe zu Anton scheitert, wagt sie den großen Schritt. Madeleine schließt sich einer Gruppe deutscher Journalisten an, die als Erste über Frankreich nach Algerien reisen dürfen. Doch dort scheint sich schon der nächste Krieg anzubahnen. Nach vielen Jahren kehrt Ruth Rehmann mit einem großen Roman zurück, wie es ihn in Deutschland noch nicht gegeben hat: die Geschichte einer jungen Frau, die die Enge des zerstörten Europa der Nachkriegszeit hinter sich lässt und erst in der Fremde ihre eigene Geschichte versteht.


Über den Autor

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Ruth Rehmann wurde am 1. Juni 1922 als Tochter eines evangelischen Pastors in Siegburg geboren. Nach dem Abitur besuchte sie die Meisterklasse der Musikhochschulen in Berlin und Köln. 1945 floh sie nach Oberbayern und ließ sich im ...

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Presse

"Ruth Rehmann schreibt … spannend, abwechslungsreich und ungemein anschaulich ein Suchen zwischen Alpen-Idyll, zerfetztem Berlin und Ami-Bar, geboren aus dem Schmerz der Einsamkeit und aus der Schuld des Judenmordes. Der Autorin gelingen dabei Szenen von beglückender Heiterkeit bis zum tiefen Entsetzen. … Vielgestaltig, ehrlich, weise." Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 17.11.09

"In einem überaus reizvoll musikalischen Ton erzählt Ruth Rehmann hier von einer weiblichen Selbstsuche in janusgesichtiger Zeit. … Sehr berührend." Tilman Krause, Die Welt, 08.08.09

"Man könnte dieses Alterswerk einer der großen Verkannten der Nachkriegsliteratur als Sensation bezeicnen." Andreas Wirthensohn, die tageszeitung, 24.10.09

"Ein gelungenes literarisches Comeback" Anne Reichert, Osnabrücker Zeitung, 06.02.10

"Ein interessanter, überraschender Roman, voller unerwarteter Geschichten und Lebensentwürfe." Helmut Böttiger, Die Zeit, 11.03.10

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