Entscheidung in Kiew

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Karl Schlögel

Karl Schlögel vermisst die Ukraine neu: Seine Städtebilder zeigen, was gar nicht fern von uns auf dem Spiel steht.

Was macht die Ukraine aus? Mit dem Krieg ist auch eine Kontroverse über die politische und kulturelle Eigenständigkeit des Landes ausgebrochen. Seit vielen Jahren ist Karl Schlögel in der Ukraine unterwegs, noch in jüngster Zeit hat er Reisen dorthin unternommen. Lemberg, Odessa, Czernowitz, Kiew, Charkiw, Donezk und Dnipropetrowsk: All diese Namen stehen für einst blühende Städte, für eine Kultur von eigenem Rang. Der Westen hat sie viel zu lange ignoriert, auch das ermunterte Putin zu seiner Expansionspolitik. 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs sind in Europa wieder Städte von der Auslöschung bedroht. In solchen Zeiten führen Karl Schlögels Städtebilder vor Augen, was gar nicht fern von uns auf dem Spiel steht. Wer wirklich wissen will, was in Europa gerade passiert, muss auf die Städte der Ukraine schauen.


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Karl Schlögel

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Karl Schlögel, Jahrgang 1948, hat an der Freien Universität Berlin, in Moskau und Sankt Petersburg Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik studiert. Bis 2013 lehrte er als Professor für Osteuropäische ...

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Presse

"Eine geglückte Mischung aus Selbstbefragung, Reisereportage und Neuordnung eines über Jahrzehnte angesammelten Wissens." Tobias Rapp, Literatur Spiegel, 31.10.15

"Karl Schlögels kluges Aufklärungswerk lehrt uns: Was immer mit der Ukraine geschehen mag, als signifikanter Teil Europas wird sie uns nie mehr loslassen." Richard Herzinger, Die Welt, 01.10.15

"In seinem neuen Buch setzt Schlögel sich leidenschaftlich und kenntnisreich mit den Gründen und Folgen von Putins Husarenritt auf die Krim und seiner militärischen Einmischung in der Ostukraine auseinander. ... Höchst informative Portraits der wichtigsten ukrainischen Städte. Sie bieten einen anregenden Einblick in die kulturelle und sprachliche Vielfalt des weitläufigen Landes, das für viele Europäer noch immer eine 'terra incognita' darstellt." Reinhard Meier, NZZ am Sonntag, 27.09.15

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