Dinge, die so nicht bleiben können
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Dinge, die so nicht bleiben können
Michael Gerard Bauer

Dinge, die so nicht bleiben können

übersetzt aus dem Englischen von Ute Mihr
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Details zum Buch
  • Erscheinungsdatum: 15.02.2021
  • empfohlen ab 13 Jahren
  • 224 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26801-2
  • Deutschland: 15,00 €
  • Österreich: 15,50 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-446-27027-5
  • E-Book Deutschland: 11,99 €

Michael Gerard Bauer, Autor der „Nennt mich nicht Ismael“-Trilogie, erzählt die ebenso ungewöhnliche wie zarte Liebesgeschichte zwischen Ms. Wrong Girl und Mr. Right Guy

Wer sind wir? Und wie wollen wir von anderen wahrgenommen werden? Mit seinem besten Freund Tolly besucht Sebastian den Tag der offenen Tür an der Uni. Dort begegnet er Frida. Frida ist schräg, frech und äußerst schlagfertig. Scheinbar mühelos schwindelt sie die abenteuerlichsten Geschichten zusammen. Doch so unterhaltsam das auch zunächst ist, wenn es um ihre Person geht, verstrickt sich Frida immer wieder in Ungereimtheiten. Sebastian fällt es zunehmend schwer, Wahres von Erfundenem zu unterscheiden. Trotzdem ist er beeindruckt von Frida, vielleicht sogar mehr als das. Wer ist sie wirklich? Und wie nah kann er ihr an einem einzigen Tag kommen? Aber vor allem: Was ist er bereit, dafür von sich preiszugeben?

Michael Gerard Bauer

Michael Gerard Bauer

Michael Gerard Bauer, geboren 1955, lebt mit seiner Familie in Brisbane. Sein Debüt Running Man (2007) wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2008 ...

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Michael Gerard Bauer über "Dinge, die so nicht bleiben können"

Presse

„Äußerst spannend bis zum Ende. ... Ein vielschichtiges Buch.“ Britta Selle, MDR KULTUR, 7.4.2021

„Voller Sprachwitz … ein großartiges Buch über Freundschaft, Hoffnungen und über die Möglichkeiten, die einem das Leben bieten.“ Britta Selle, MDR KULTUR, 25.2.2021

„Ich wollte unbedingt weiterlesen, weil immer mehr Geschichten dazukamen. … Ich habe das Buch dann ziemlich schnell bis zum Ende gelesen.“ Eva (16 Jahre), WDR 2, 27.5.2021

„Wo hört die Lüge auf, und wo fängt die Literatur an? Zwei Versehrte erzählen sich Geschichten: Bei Michael Gerard Bauer wird aus diesem Plot ein Meisterwerk. … Dass der Langweiligkeitsgrad des Romans null beträgt, liegt am – auch in Ute Mihrs Übersetzung – außerordentlichen rednerischen Talent der Figuren ... Wenn Bauer eines der wesentlichen Prinzipien des Traumaromans beständig umgeht – dass es hilft, darüber zu reden – und seine Figuren stattdessen über etwas anderes reden lässt, dann nicht, um zu suggerieren, Schmerz ließe sich beiseite erzählen. Sondern um diesem Schmerz etwas entgegenzusetzen.“ Katharina Laszlo, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.3.2021

„Ein Buch über das Miteinandersprechen, über den Mut sich gegen Ungerechtigkeiten aufzulehnen und über die Wichtigkeit der Erinnerungen.“ Ute Wegmann, Deutschlandfunk, 3.4.2021

„Wenn es stimmt, dass die ersten Seiten eines Jugendbuchs darüber entscheiden, ob Leserinnen und Leser weiterlesen, dann kann sich der australische Autor seiner Fans gewiss sein. Was für ein furioser Anfang ist ihm hier gelungen! … Michael Gerard Bauer entfaltet seine große Kunst der temporeichen Dialoge, witzigen Wortspiele und boshafter Pointen (von Ute Mihr glänzend übersetzt). Wundervoll… Brillant und schlagfertig. … Ein dramaturgisches Meisterstück.“ Hilde Elisabeth Menzel, Süddeutsche Zeitung, 16.03.2021

„Die Intensität der Gespräche, die Verletzlichkeit hinter den lockeren Sprüchen berührt. Doch bewahrt der Roman auch seine Leichtigkeit, und am Ende ist man froh, finden sich die zwei Figuren, die man so liebgewonnen hat.“ Andrea Lüthi, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 28.2.2021

„Der australische Autor hat den pointierten Dialog zur Kunst erhoben. Meisterhaft und rasant … . Es ist erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit Michael Gerard Bauer von Teenagern erzählt, die in ihrem Leben eindeutig zu viel Schlimmes erlebt haben. Seine drei Helden sind junge Menschen, die man sicher nicht bei den Coolen auf dem Schulhof findet, weil sie zu speziell, zu spleenig oder auch „stinknormal“ sind – und die man dennoch gern als Freunde hätte. Weil sie so warmherzig miteinander umgehen, auch wenn sie einander herausfordern. Und weil alle drei nicht einfach akzeptieren, wenn sie etwas für falsch und unrecht halten.“ Katrin Hörnlein, Die ZEIT, 4.2.2021

„Das ist so großartig dieses Buch, da kann man wirklich ins Schwärmen kommen. … Es ist ein Sprachfeuerwerk, das Michael Gerard Bauer abfeuert. … Wie scharfe Pingpong-Bälle rasen die Dialoge hin und her und das ist originell und pointiert und sehr kreativ.“ Sylvia Schwab, Deutschlandfunk, 30.1.2021

„Man spürt die Kehrseite dieses Feuerwerks, eine ganz tiefe Tragik, eine ganz tiefe Verletzung und Leere und das rechne ich dem Autor sehr hoch an, dass er das Eine nicht auf Kosten des anderen macht. Das heißt, er liefert seine Gestalten weder dem Feuerwerk noch dieser Leere ganz aus, sondern schaut, wie sie da die Balance halten und das ist wirklich großartig.“ Tilman Spreckelsen, Deutschlandfunk, 30.1.2021

5 Fragen an …

Michael Gerard Bauer

Herr Bauer, in Ihrem Jugendroman Dinge, die so nicht bleiben können gibt es die drei Hauptfiguren Tolly, Frida und Sebastian. Welche ist Ihnen am ähnlichsten und warum?
Nun, ich denke, Tolly ist wahrscheinlich zu groß gewachsen, zu weise und selbstbewusst, um mir ähnlich zu sein. Frida ist sicherlich zu lebhaft und stark, bleibt Sebastian. Wir haben tatsächlich einige Gemeinsamkeiten, vor allem in den Jahren, als ich ungefähr in seinem Alter, also um die 16 Jahre alt, war. Wie ihm fehlte es mir an Selbstvertrauen, und ich hatte auch keine Ahnung, was mal aus mir werden sollte. In den ersten Jahren auf der Universität schrieb ich mich in einen Handelsrechtskurs ein. Ich weiß nicht, warum, denn meine wahre Leidenschaft war alles, was sich um Worte und Musik drehte – wie bei Sebastian. Und es gab auch bei mir viele Momente, in denen ich mir wünschte, mein Leben würde sich wie in einer romantischen Komödie entwickeln! Aber das tat es selten.

Frida hat eine sehr ausgefallene Frisur: Die eine Seite hat einen weißblonden Fransenschnitt, die andere ist dunkel und kurzgeschoren. Gibt es jemanden, der sie inspiriert hat?
Hinter der Idee für Fridas Haarschnitt stand keine bestimmte Person. Interessanterweise fiel mir aber als erstes diese Frisur ein, als ich mir ausmalte, wie Frida aussehen sollte. Ich bin mir nicht sicher, warum das so war. Möglicherweise, weil ich diesen Stil wirklich mag und weil er in irgendeiner Weise die Kontraste und Widersprüche in Fridas Charakter zum Ausdruck bringt. Sebastian ist sehr daran interessiert herauszufinden, wer die „echte“ Frida ist, denn sie scheint viele verschiedene Facetten zu haben. Die Mischung aus langen Haaren und halb rasiertem Kopf mit Ohrringen an nur einem Ohr führt dazu, dass sich auch das Aussehen von Frida ständig ändert, je nachdem, aus welchem Blickwinkel man sie betrachtet.

Wer sollte dieses Buch unbedingt lesen?
Nun, es wäre schön, wenn alle es tun würden! Ich denke, es ist eine Geschichte, die jeder genießen und aus der jeder etwas ziehen kann. Ich habe sie besonders den „Träumern“ gewidmet, weil ich denke, dass es eine Geschichte über Hoffnung, Freundschaft und Möglichkeiten im Leben ist. Falls du also jemand bist, der an diese Dinge glaubt und der wie Tolly und Sebastian auch denkt, dass man Unrecht und Ungerechtigkeit nicht einfach hinnehmen sollte, dann könnte das Buch vielleicht ganz besonders für dich sein. Und auch, wenn du vielleicht ein Filmfan bist. Oder besonders gerne bei einer Lektüre lachst. Oder vielleicht auch weinst. Ich bin mir nicht sicher. Man muss es nur lesen und selbst herausfinden!

Welchen Film mögen Sie lieber: Die Faust im Nacken oder Casablanca? Was ist Ihr absoluter Lieblingsfilm?
Das sind beide wundervolle klassische Filme. Aber meine erste Wahl wäre Casablanca, weil er von Anfang bis Ende brillante Dialoge hat und mit As Time Goes By einen großartigen Soundtrack. Außerdem spielt Bogart mit. Was will man mehr?
Ich liebe Filme wirklich, daher ist es fast unmöglich, einen als Favoriten hervorzuheben, aber The Big Lebowski, der in der Geschichte vorkommt und aus dem der Roman seinen Titel ableitet, ist genau das Richtige für mich.

Die Ereignisse Ihrer Geschichte spielen sich alle an einem einzigen Tag ab. Glauben Sie, dass man jemanden in weniger als 24 Stunden wirklich kennenlernen kann?
Nein, das glaube ich nicht. Aber an einem Tag kann viel passieren, wie es bei Sebastian und Frida der Fall ist. Vielleicht können die beiden durch die verschiedenen Erfahrungen, die sie zusammen machen, einander gut genug kennenlernen, um zu entscheiden, ob sie das Risiko eingehen möchten, sich noch besser kennenzulernen. Ob sie bereit sind, sich noch mehr auf den anderen einzulassen und noch mehr von sich preiszugeben. Das kann eine schwierige Entscheidung sein. Wie Sebastian betont, gibt es im Leben – im Gegensatz zu romantischen Komödien – keine Garantie für ein Happy End.

Interview und Übersetzung: Saskia Heintz

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