Die Ziege auf dem Mond

Die Ziege auf dem Mond

Stefan Beuse, Sophie Greve

Die vielleicht schönste Geschichte über das Glück des Augenblicks. Ein moderner „Kleiner Prinz“ – fantasievoll, klug, witzig und poetisch

Die Ziege lebt auf dem Mond – allein, aber glücklich. Jeden Tag landen Dinge auf dem Mond, die die Ziege neu benennen muss. Es sind hübsche und traurige Dinge, nützliche und gefährliche, aus denen sich die Ziege ihr Leben baut. Ganz ohne Zeitdruck kann sie dem Flüstern der Sterne lauschen und im Traum den Ozean schmecken. Bis etwas Großes im Mondkrater landet, das Geräusche macht und lebendig scheint. Etwas Geheimnisvolles, Schönes, das sich beim Darüber-Nachdenken verändert – und das den ganzen Mut der Ziege fordert. Ein Buch voller Wunder, das zeigt, wie reich, verrückt und poetisch das Leben ist – und ein philosophisches Abenteuer für Kinder und Erwachsene, die das Staunen nicht verlernt haben.


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Stefan Beuse

Stefan Beuse

Stefan Beuse, geboren 1967, lebt in Hamburg. Er arbeitete u.a. als Texter, Fotograf und Journalist. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb ...

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Sophie Greve

Sophie Greve

Sophie Greve, geboren 1986, lebt in Hamburg, gestaltet, konzipiert, schreibt und illustriert. Sie hat Kommunikationsdesign studiert und jahrelang als Art-Direktorin für Agenturen und Unternehmen gearbeitet. Heute arbeitet sie ...

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Die Ziege auf dem Mond

5 Fragen an …

Die Ziege auf dem Mond

Liebe Ziege, wie riecht eigentlich Mondstaub?
Nach einer Mischung aus warmem Samt und warmem Sand. Und Frühling. Und irgendwie auch nicht. Jedenfalls immer anders. Das ist ja das Schöne auf dem Mond: Die Dinge sind gleichzeitig neu und vertraut. Sie sind immer da, und es fühlt sich trotzdem jedesmal an, als würdest du sie zum ersten Mal sehen, riechen und schmecken.

Warum ist Viertel nach neun die schönste Zeit für dich?
Viertel nach neun ist ja eigentlich gar keine Zeit. Zumindest nicht auf dem Mond. Eine kaputte Uhr, die immer auf Viertel nach neun steht, erinnert dich nur daran, dass immer Jetzt ist, egal, wann und wie oft du auf diese Uhr siehst. Jetzt ist die einzige Zeit auf dem Mond, die wirklich zählt, alles andere passiert nur im Kopf. Du kannst dich an die Vergangenheit erinnern oder dir die Zukunft vorstellen, aber das einzig Wirkliche auf dem Mond ist das Jetzt. Deshalb ist Viertel nach neun die schönste Zeit der Welt.

Warum isst du so gerne Rucola?
Ist dir schon mal aufgefallen, wie schön grün Rucola ist? Und grün ist schließlich die beste Farbe der Welt! Außerdem schmeckt Rucola gleichzeitig frisch und saftig und ein bisschen scharf und passt gut zu schwarzem Kaffee. Und irgendwas muss ja schließlich mein Lieblingsessen sein.

Mal ganz ehrlich: Fühlst du dich wirklich nie einsam?
Einsam? Ich hab’ doch fast die ganze Welt hier bei mir! Und wenn mir mal was fehlt, muss ich höchstens zwei-drei Tage warten, dann landet es vermutlich in der Nähe des tiefsten Kraters. Zumindest war das bisher immer so. Das ist ja das Gute auf dem Mond: Kaum denkst du was, schon passiert es! Und das ist wirklich praktisch.

Bist du also nie traurig?
Jetzt, also um Viertel nach neun, geht es mir ziemlich gut, und alles andere zählt für mich nicht. Außerdem: Hast du mal einen Haufen Sukkulenten als Freunde gehabt? Die halten eine Ziege ganz schön auf Trab, da hat man nicht groß Zeit, Trübsal zu blasen.

Noch mehr Fragen beantwortet die Ziege gerne auf ihrer eigenen Seite>

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