Die wunderbaren Wege

Magdalena Sadlon

In Magdalena Sadlons erstem Roman begegnen wir einem Enkel der Monarchie, einem Sohn des Dritten Reiches - einem Kind Österreichs. Wie die meisten Wiener stammt auch Jakob aus der Provinz. Seit seiner erzwungenen Pensionierung als Lehrer gibt er sich den Passionen des Alltags hin: Kaffeehaus, Pfeife, Billard, Zeitungen und unregelmäßige Besuche in zwielichtigen Spelunken. Zwischen den Verlockungen des Ausbrechens aus dem Alltag und der Macht der Bequemlichkeit, zwischen Courage und Lächerlichkeit, Gier nach Leben und Verweigerung aller menschlichen Regungen verläuft dieses Psychogramm, das Magdalena Sadlon zu einem hintergründigen, ironischen Roman verdichtet hat.


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Magdalena Sadlon

Magdalena Sadlon wurde 1956 in Zlate Moravec in der Slowakei geboren und emigrierte 1968 mit ihrer Familie nach Österreich. Nach einer Schauspielausbildung arbeitete sie am Theater und als Übersetzerin. Sie lebt heute abwechselnd in ...

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Presse

"Der Autorin ist mit ihrem ersten Roman eine bemerkenswerte Leistung gelungen. 'Die wunderbaren Wege' faszinieren und verstören zugleich. (...) Wieder einmal erweist sich die erlebte Rede als die reichste und produktivste Erzählperspektive, wenn man damit so virtuos umgehen kann wie die Autorin. Sie gestaltet ihren Helden von innen und außen zugleich und vermeidet dabei die erschlichene Nähe ebenso wie den therapeutischen Drauf- und Durchblick. Das Gefühlsknäuel, das Jakob darstellt, muss der Leser selbst abwickeln. Und je einfacher die Sätze sind, die er über diese Figur zu lesen bekommt, desto länger sinnt er über sie nach."
Martin Ebel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999

"Von einer 'kleinen, stillen Sensation' hat der Wiener Autor Franzobel gesprochen. Ich denke, er hat recht." Monika Schattenhofer, Süddeutsche Zeitung

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