Die Tornadojäger

Die Tornadojäger

Ross Montgomery

Man kann nicht mutig sein, wenn man vorher keine Angst hatte: Ross Montgomery schreibt mit viel Humor über starke Kinder und den Starrsinn der Erwachsenen.

Tornado-Alarm im Städtchen Barrow, dem Heimatort von Owen und seinen vier Freunden, den unerschrockenen Tornadojägern! Barrow ist anders als andere Orte. Immerzu droht die Gefahr eines Tornados, und die Erwachsenen sind in heller Aufregung. Der 11-jährige Owen muss ständig einen Helm tragen, weil seine Eltern solche Angst um ihn haben. Er darf nicht auf Bäume klettern und soll immer pünktlich zu Hause sein. Owen macht da nicht mehr mit. Zusammen mit vier Freunden will er dem Beispiel seiner Großeltern folgen, die berühmte Tornadojäger waren. Sie wollen dem Sturm ins Auge sehen, allen erwachsenen Ängsten und Kontrollzwängen zum Trotz. Denn ein Leben ohne Abenteuer ist doch kein Leben, oder?


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Ross Montgomery hat schon als Teenager Geschichten geschrieben. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Schweinebauer und als Postbote, bis er beschloss, Grundschullehrer zu werden. Sein erstes Buch, Alex, Martha und die Reise ...

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5 Fragen an …

Ross Montgomery

Welcher Satz ist Ihr Lieblingssatz in Die Tornadojäger?
Es gibt viele Sätze, die ich sehr liebe, aus völlig unterschiedlichen Gründen! Ich war immer sehr stolz auf einen der letzten Sätze, der die unterschiedlichen Generationen beschreibt als „Laub auf dem Wasser“ – ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin. Aber wenn ich alle meine Lieblingssätze gegeneinander abwäge, dann gibt es einen deutlichen Sieger: „Genau in diesem Augenblick begann es, Kekse zu regnen“.

Mit welchen Ängsten hatten Sie in Ihrer Kindheit zu kämpfen? Und sind diese Ängste der Grund dafür, dass Sie ein Buch über Elternängste geschrieben hast und über die Kinder, die sich diese Ängste vom Leib halten wollen?
Als Kind hatte ich im Grunde vor allem Angst: vor Wespen, vor Katzen, vor Höhe und vor zu tiefem Wasser. Ich war ein ganz schöner Angsthase. Erwachsene denken oft nicht mehr darüber nach, was auf ein Kind einschüchternd wirken kann. Es gibt zum Beispiel kaum etwas Schlimmeres als den ersten Tag an einer neuen Schule. Ich habe dieses Buch geschrieben, um Kindern zu zeigen, dass alle Menschen Ängste haben – auch die, die so tun, als hätten sie keine – und dass es in Ordnung ist, Angst zu haben. Schließlich kann man nicht mutig sein, wenn man vorher keine Angst hatte.

Gibt es reale Vorbilder für Owen, Callum, Ceri, Pete und Orlaith?
Das verrate ich nicht. Alle Figuren sind Kombinationen aus Kindern, die ich im Laufe der Jahre unterrichtet habe – ich hatte wirklich mal ein Kind mit einem verzögerten Schockreflex-Syndrom, deshalb kam ich überhaupt darauf, und Callum ist einer Gruppe von Kindern nachempfunden, die immer so getan haben, als hätten sie alles bestens im Griff, aber eigentlich waren sie sehr sensibel. Ceri ist von den Kinderfiguren diejenige, die einem realen Vorbild am ähnlichsten ist, aber ich will hier niemand beschämen.

Beschreiben Sie sich in 5 Wörtern.
Ich kann nicht gut zählen.

Was machen Sie, wenn Sie den letzten Satz eines Buches geschrieben haben?
Ich nehme mir immer vor, dass ich mir dann etwas Gutes tue – und zum Beispiel ein Eis essen gehe –, aber auf dem Weg zur Haustür kommt mir plötzlich der Boden ganz schmutzig vor, also sauge ich erst einmal, und dann mache ich ein paar Überweisungen. So ist das wohl bei Erwachsenen.

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