Die Sterblichen

Die Sterblichen

Yiyun Li

In einer Provinzstadt weit weg von Peking soll die junge Gu Shan hingerichtet werden. Ihr Verbrechen: Sie, die während der Kulturrevolution fanatische Rotgardistin war, hat dem Kommunismus abgeschworen. Shans Tod wird weitreichende Konsequenzen haben. Nicht nur für ihre Eltern, sondern auch für die Rundfunksprecherin Kai, die längst an der Partei zweifelt; für die verkrüppelte Nini, die wie eine Sklavin gehalten wird; oder für den kleinen Tong, der nur von seinem Hund Liebe bekommt. Yiyun Li zeichnet ein plastisches Bild der Ereignisse in China am Ende der siebziger Jahre, die heute wieder von beklemmender Aktualität sind. Ihr Roman ist ein universelles Porträt von menschlichem Leiden und menschlichem Mut.


Über den Autor

Yiyun Li

Yiyun Li, 1972 geboren, wuchs in Beijing auf und lebt seit 1996 in den USA. Ihre Kurzgeschichten und Essays wurden u.a. im New Yorker und in der Paris Review veröffentlicht. Bei Hanser erschienen "Die Sterblichen" (Roman, 2009), der ...

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Die Sterblichen

Presse

"Yiyun Li spricht aus, was China nicht hoeren will - unerschrocken und wahrhaftig." Sigrid Loeffler, 30.09.09

"Ein grandioses, finsteres Debüt, das von Gewalt und Leid, Angst und Mut, politischer Willkür und Güte erzählt." Format, 07.10.09

"Ein finster-wuchtiges Debut ist Yiyun Li mit "Die Sterblichen" gelungen, ein schwindelerregender Roman über die menschlich entstellte und seelisch verkrüppelte Gesellschaft, die der Maoismus zurückliess." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 22.12.09

"Yiyun Li hat eine sehr chinesische Geschichte und zugleich Weltliteratur geschrieben." Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung, 13.10.09

"Ein eindringliches Porträt Chinas nach der Kulturrevolution." Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.09

"Wer dieser Tage auch nur ein Buch über China lesen will, sollte zu diesem Roman greifen. Dass Yiyun Li an den Verrat, den Schmerz, und die Verirrung erinnert, die einem verrückt gewordenen System entsprungen sind, ist ein Verdienst. Doch wie sie das tut, mit Bildern, die man nicht vergisst, das ist große Kunst." Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.09

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