Die Schildkröten

Die Schildkröten

Veza Canetti

Veza Canettis unveröffentlichter Exil-Roman spielt in Österreich nach dem »Anschluß«: Ehemals friedliche Nachbarn werden plötzlich zu Handlangern des NS-Regimes. Ein schockierender Roman, der die Ängste, die Niedertracht und den Stolz der Menschen zeigt. Das Hauptwerk Veza Canettis, das man als Gegenstück zur Blendung sehen kann.


Über den Autor

Veza Canetti

Veza Canetti, geboren 1897 in Wien, wurde als Jüdin und Sozialistin von den Nazis mit Berufsverbot belegt und flüchtete 1938 mit ihrem Mann Elias Canetti nach England, wo sie 1963 starb.

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Presse

"Ihr Talent ist offensichtlich und nicht gefangen in der paranoischen Welt, die Canetti in der "Blendung" aufreißt und aus der er selber nur mühsam entkam. ... So grauenhaft es ist, was Veza Canetti, sechzig Jahre danach, von einer Volksergreifung berichtet, es liegt eine seltsame Heiterkeit über diesem Buch."
Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung, 17./18.4.1999

"Elias Canetti hat von der "seitlichen" Methode seiner Frau gesprochen, "die das Wichtige in scheinbarer Eile streift, ohne es ganz auszusprechen." Weltanschauliche Bekenntnisse liegen ihr fern. Um so virtuoser beherrscht sie den szenisch-visuellen Draufblick, der alles in Handlung, in Dialog auflöst. Die liebevolle Genauigkeit und unpsychologische Naivität, mit der Veza Canetti die Menschen und was in ihnen brütet erfasst, erinnert aber auch an Kinderzeichnungen."
Uwe Schweikert, Frankfurter Rundschau, 5.6.1999

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