Die letzten Zeugen

Die letzten Zeugen

Swetlana Alexijewitsch

Das große Antikriegsbuch von Swetlana Alexijewitsch, die 2015 den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sprechen Männer und Frauen, die beim Einmarsch der Deutschen in Weißrussland noch Kinder waren, zum ersten Mal darüber, woran sie sich erinnern. Ihre erschütternden Berichte vom Krieg machen "Die letzten Zeugen" zu einem der eindringlichsten Antikriegsbücher überhaupt. Oft sind diese Erinnerungen nur Bruchstücke, und doch haben diese Kinder Dinge gesehen und erlitten, die niemand, am allerwenigsten ein Kind, sehen und erleiden dürfte. Alexijewitsch erweist sich einmal mehr als begnadete Zuhörerin und große Chronistin, die es versteht, den Erfahrungen von Menschen in Extremsituationen, im Ausnahmezustand einen einzigartigen Resonanzraum zu verschaffen.


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Swetlana Alexijewitsch

Swetlana Alexijewitsch

Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen »Roman ...

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Presse

"‘Die letzten Zeugen' ist ein Buch über Hunger, erste Zigaretten – und darüber, wie Erinnerung funktioniert." Tim Neshitov, Süddeutsche Zeitung, 23.08.14

"Ein bewegendes literarisches Dokument." Caroline Fetscher, Der Tagesspiegel, 22.09.14

"Ein Buch der Erinnerung, der Traumatisierung, der Angst. Und ein Antikriegsbuch, wie es eindringlicher kaum vorstellbar ist." Gabriele von Arnim, Deutschlandradio Kultur, 09.12.14

"Eine vielstimmig orchestrierte historische Erzählung, die das Leiden der Kinder nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg greifbar macht. … Erschreckend unmittelbare, unverstellte Kriegsimpressionen." Christine Hamel, WDR 5, 23.08.14

"Wer dieses Buch gelesen hat, wird es lange nicht vergessen. … Ein erschütterndes, beklemmendes Buch, dessen Neuausgabe im kriegerischen Jahr 2014 als nur zu passend erscheint." Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 24.12.14

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