Die große Freiheit des Ferenc Puskás

Die große Freiheit des Ferenc Puskás

Evelyn Schlag

Oktober 1956: Nahe der Grenze fallen Schüsse, Blut fließt. Schnell ist der Traum von der großen Freiheit in Ungarn vorbei. István Földesch flüchtet mit seiner Frau Etelka und dem Sohn László über die grüne Grenze. In einer Molkerei findet die Familie rasch Arbeit. Viele Jahre später begegnen sich der Rechtsanwalt Valentin Görtz aus Österreich und der Ungar László Földesch an einer Tankstelle. Obwohl sie sich nie zuvor gesehen haben, sind ihre Biographien eng miteinander verknüpft. Görtz findet heraus, dass sein Vater einst der Anwalt des Molkereidirektors war, und auch bei seiner Lebensgefährtin Katharina setzt László Erinnerungen in Gang.


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Evelyn Schlag

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Evelyn Schlag, geboren 1952 in Waidhofen an der Ybbs, wo sie auch lebt. Sie studierte Germanistik und Anglistik und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Anton-Wildgans-Preis und den Österreichischen Kunstpreis. Bei Zsolnay sind ...

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Presse

"Es ist keine glatte Geschichte, die Evelyn Schlag erzählt. Aber nicht nur, weil auch im Leben selten alles glattgeht, bietet dieser Roman mehr als bloß Lesestoff, sondern auch einiges zum Nachdenken. Über genutzte und verpasste Chancen. Über Erwartungen und Überraschungen. Über kleine Schritte und große Wirkungen. Über Leben und Literatur eben." Wolfgang Huber-Lang, APA, 26.07.2011

"Evelyn Schlags Sprache schafft unvergleichliche Mikroszenen. Selbst die banalsten Kaffeehausgespräche haben dadurch etwas Besonderes. Und gerade so werden vor der genau recherchierten Hintergrundfolie der Geschichte die individuellen Leben einmalig und unverwechselbar - auf eine Weise, wie das nur Evelyn Schlag erzählen kann. Ein literarisches Großereignis." Cornelius Hell, Der Standard, 13. 08. 2011

"Jeder Satz ein Gedicht." Peter Pisa, Kurier, 13.08.2011

"Insgesamt erzeugt diese erzählerische Konstruktion eine ungeheure Spannung." Klaus Kastberger, Ö1 ex libris, 14.08.2011

"Facettenreich reduziert sie die Welt nicht auf den eigenen Blickwinkel, sondern erzählt fein und mit leisem Humor die Geschichte einer Familie, die durch die politischen Ereignisse herausgefordert wird." Katharina Menhofer, Ö1, 17.08.2011

"Der Roman ist einerseits als historisches Zeitdokument zu lesen, andererseits entwirft er aber auch ein fein nuanciertes Psychogramm von Menschen, die viel verloren haben." Maria Renhardt, Die Furche, 03.11.2011

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