Die ganze Wahrheit

Die ganze Wahrheit

Norbert Gstrein

Heinrich Glück, Verleger in Wien, lernt die junge, exzentrische Dagmar kennen und lässt sich scheiden, um seine letzten Jahre mit ihr zu verbringen. Immer ausschließlicher ergreift sie Besitz von seiner Existenz. Als er stirbt, soll er endgültig ihr Eigentum werden: Sie schreibt ein Buch über seinen Tod. Kann eine Frau behaupten, die ganze Wahrheit über ihren Mann zu wissen? Der langjährige Verlagslektor jedenfalls weigert sich, Dagmars Buch zu publizieren. In einem ironischen, brillanten Vexierspiel zeichnet der aus Österreich stammende Norbert Gstrein das Porträt einer Frau, die nur an eine Wahrheit glauben will: ihre eigene.


Über den Autor

Norbert Gstrein

Norbert Gstrein

Norbert Gstrein, 1961 geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Uwe-Johnson-Preis. Bei Hanser erschienen Die Winter im Süden (Roman, 2008), Die englischen Jahre (Roman, Neuausgabe 2008), Das ...

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Presse

"Man liest das Buch mit Vergnügen. Norbert Gstrein ist hier ein sehr souveräner Erzähler. Dabei zuzusehen, wie er zwischen Schärfe, Ironie und Hingabe schwankt, ist eine Freude." Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 14.08.10

"Man liest Gstreins Geschichte einer ehrgeizigen und okkultistisch-diabolisch begabten Frau, die durch Heirat einen Verlag enterte und ihren Mann schon zu dessen Lebzeiten zum "Jenseitsraben" verklärte, ehe sie sich in einen regelrechten Sterbe- und Todeskultus hineinsteigerte, mit Vergnügen." Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 14.08.10

"Norbert Gstrein hat einen im Kontext seines Schaffens typischen, stringent gedachten und virtous durchgeführten Roman vorgelegt." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 14.08.10

"Was das Werk leistet, geht über bloße Enthüllungen weit hinaus. Eine Satire auf den Literaturbetrieb, ein echter Gstrein. In jedem seiner Bücher stellt er die Grundsatzfragen nach der Erzählbarkeit eines Lebens." Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.08.10

"Als Norbert Gstreins Roman erschien, wurde er vor allem als ein Buch gelesen, das sich nur leicht verbrämt mit der Person von Ulla Unseld-Berkéwicz beschäftigt. Damit tut man dem Text Unrecht. … Das Buch erweist sich als ebenso gewagtes wie gekonntes Romanexperiment, das es jetzt, jenseits des Skandals, zu entdecken gilt." Christian Metz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.10.10

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