Die fröhlichen Untergeher von Roana

Die fröhlichen Untergeher von Roana

Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß ist berühmt für seine Kunst der Reisereportage. Nun ist er aufs Neue aufgebrochen: In Schweden traf er auf selbstbewusste junge Assyrer, verfolgte Christen aus dem Orient, die einst fliehen mussten, sich nun erfolgreich in ihrer neuen Heimat behaupten und zugleich davon träumen, die alte wiederzugewinnen. Im abgelegenen Gebirge in Norditalien begegnete er den letzten Zimbern, lebensweisen Untergehern, die die älteste Form des Deutschen sprechen und wohl wissen, dass nicht nur ihre eigenen Tage, sondern die der zimbrischen Kultur gezählt sind. Und er war in Litauen bei den geheimnisvollen Karaimen, von denen sich die einen für Angehörige eines verlorengegangenen jüdischen Stammes halten und die anderen es strikt ablehnen, etwas mit dem Judentum zu tun zu haben. Karl-Markus Gauß hat sie besucht und wundersame Geschichten von seinen Reisen ins Unbekannte mitgebracht.


Über den Autor

Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift Literatur und Kritik lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles ...

Mehr über den Autor

Weitere Bücher von Karl-Markus Gauß

Alle Bücher von Karl-Markus Gauß

Weitere Empfehlungen für Sie

Die fröhlichen Untergeher von Roana

Presse

"Ohnehin gehören die Gaußschen Bücher zu jenen raren Produkten des literarischen Betriebs, deren Ankündigung stets Vorfreude auslöst, verheißen sie doch Entdeckungsreisen." Sabine Berking, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.03.09

"Die Zahl der kleinen Völker und Volksgruppen in Europa ist größer, als man glauben möchte, und es gibt niemanden, der sie genauer, liebevoller und literarischer beschreiben könnte als Karl-Marus Gauß, dieser begnadete Ethnograph unseres Kontinents." Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 04.04.09

"Gauss gelingt es, den Leser an seinem Erstaunen über die assyrische Vielfalt in Schweden teilhaben zu lassen. Auf kaum sechzig Seiten breitet er eine unaufdringlich einfühlsame, pointierte und bisweilen mit einem zarten Hauch eingewebter Ironie versehene Reportage über ein Volk in der Fremde aus - ein mit sparsamen Strich gezeichnetes kleines essayistisches Meisterwerk." Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 23.06.09

"Karl-Markus Gauß führt uns in die sozialen Zwischenräume eines nur scheinbar bekannten Europas." Angelika Overath, Die Zeit, 14.01.10

Leseproben

Ihr Kommentar


* Diese Angaben sind verpflichtend