Die englischen Jahre

Die englischen Jahre

Norbert Gstrein

Ein Roman über die Suche nach Identität und Zugehörigkeit: Mehr als fünfzig Jahre nach dem II. Weltkrieg verfolgt eine junge Frau die Spuren des aus Österreich stammenden Schriftstellers Gabriel Hirschfelder, der in Southend-on-Sea gestorben ist und vor seinem Tod bekannt hat, er hätte im Krieg einen Mann umgebracht. Sie erfährt dabei von der Geschichte einer mysteriösen Schiffsversenkung. Ihre Nachforschungen führen sie schließlich nach England auf die Isle of Man, wo damals jüdische Flüchtlinge und Nazisympathisanten in Internierungslagern zusammengesperrt waren. Dort findet sie die Lösung des Rätsels und den Schlüssel zu Gabriel Hirschfelders angeblich verschwundener Autobiographie mit dem Titel "Die englischen Jahre".


Über den Autor

Norbert Gstrein

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Norbert Gstrein, 1961 geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Uwe-Johnson-Preis. Bei Hanser erschienen Die Winter im Süden (Roman, 2008), Die englischen Jahre (Roman, Neuausgabe 2008), Das ...

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Presse

"Die englische Jahre sind ein außergewöhnliches Prosawerk: exakt, unprätentiös und meisterhaft." W.G. Sebald

"Es ist keine Kleinigkeit, was der Romankonstrukteur Norbert Gstrein uns mit den Englischen Jahren aufgegeben hat. Es ist nicht nur auf der Höhe der handwerklichen Kunst, es ist auch auf der Höhe der Zeit. Eine alpine Hochleistung." Hubert Winkels, Die Zeit, 14.10.99

"In ihrer Dramaturgie gleichen Die englischen Jahre einem Krimi. Geschickt um eine Leerstelle herum aufgebaut, virtuos erzählt und spannend bis zur letzten Seite." Martin Lüdke, Frankfurter Rundschau, 13.10.99

"Man darf, ja man muss sagen, dass dieser Roman zu den interessantesten Büchern der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre zählt … Es ist mehr als Handwerk, mehr als Talent, so schicksalsfern erzählen zu können." Eberhard Rathgeb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.08.99

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