Die Bäume spielen Wald

Die Bäume spielen Wald

Tadeusz Dabrowski

So kann Dichtung sein: witzig, klug, ironisch, philosophisch und immer überraschend

Was ist die Gegenwartslyrik? Tadeusz Dabrowski vergleicht sie mit einer Fledermaus, die in Dachkammern wohnt, am Tag schläft und in der Nacht jagt. "Früher glaubte man, sie nähre / sich von Menschenblut, aber sie / ist mit einer Fliege zufrieden, / mit einem Maikäfer oder Falter." Die Dichtung muss sich in der Gegenwart also ihre Existenz und ihr Geheimnis selber erarbeiten. Die Art und Weise, wie Dabrowski das tut, ist wunderbar: witzig und klug, ironisch, philosophisch und immer überraschend betrachtet der junge Lyriker aus Polen die Welt. Und die Welt entdeckt diesen Dichter in der Übersetzung von Renate Schmidgall als einen ihr angemessenen Porträtisten.


Über den Autor

Tadeusz Dabrowski

Tadeusz Dabrowski, 1979 geboren, lebt als Lyriker, Essayist, Kritiker und Redakteur der Literaturzeitschrift Topos in Gdánsk. 2010 erschien der zweisprachige Gedichtband Schwarzes Quadrat auf schwarzem Grund.

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Presse

"Tadeusz Dabrowski, eine der großen Hoffnungen der polnischen Lyrik [...]" Andreas Breitenstein, NZZ, 29.03.16

"Es gelingt der grandiosen Übersetzung von Renate Schmidgall, diese Pointen und das Melancholisch-Verspielte fulminant wiederzugeben. Man muss sich also glücklich schätzen, dass dieses kleine Bändchen nun den Weg hierher gefunden hat." Tomasz Kurianowicz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.10.14

"Tadeusz Dabrowski gilt als eine der größten Hoffnungen der polnischen Lyrik." Marta Kijowska, Deutschlandfunk, 23.03.15

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