Die ausradierte Stadt

Die ausradierte Stadt

Francesco M. Cataluccio

Für die meisten steht Tschernobyl für das Kernkraftwerk in der Ukraine, in dem sich 1986 im damaligen Russland der schwerste atomare Unfall der Geschichte ereignete. Doch jene Katastrophe ist nur einer von vielen Schicksalsschlägen, die diese geschichtsträchtige Region erleiden musste: von den endlosen Kriegen zwischen Polen, Ukrainern und Russen bis zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung, die hier ihr wichtigstes chassidisches Zentrum hatte. Der Slawist Francesco M. Cataluccio, damals in Warschau hautnah am Geschehen, reist fünfundzwanzig Jahre später in die „Verbotene Zone“ Tschernobyls. „Die ausradierte Stadt“ ist eine Reisereportage und archäologische Erkundung zugleich - vor allem aber ein Buch über die Entwurzelung in Mitteleuropa.


Über den Autor

Francesco M. Cataluccio

Francesco M. Cataluccio

Francesco M. Cataluccio, geboren 1955, studierte Philosophie und Slawistik in Florenz und Warschau. Er arbeitete als Lektor und Verleger und ist Autor zahlreicher Essays über die Kulturgeschichte Polens und Mitteleuropas. Er lebt in ...

Mehr über den Autor

Weitere Empfehlungen für Sie

Die ausradierte Stadt

Presse

"Francesco Cataluccio gelingt ein ganz erstaunliches Buch - eine Mischung aus Reisebericht, Tagebuch und historischer Erzählung, durchsetzt mit kulturhistorischen und zeitgenössischen Exkursen. Mitunter abschweifend, aber niemals langweilig." Günter Wessel, Deutschlandradio, 17.9.12

Leseproben

Ihr Kommentar


* Diese Angaben sind verpflichtend