Der Hund ist immer hungrig
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Anja Kampmann

Der Hund ist immer hungrig

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Details zum Buch
Gedichte
  • Erscheinungsdatum: 15.03.2021
  • 120 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26753-4
  • Deutschland: 20,00 €
  • Österreich: 20,60 €

Nach ihrem hochgelobten Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“ widmet sich Anja Kampmann wieder der Lyrik und fragt nach dem großen Leben.

Zeitungsträger, ein Mädchen auf dem Spielplatz, Jugendliche in ihrer naiven Sehnsucht fragen sich nach dem großen Leben und wo es sein könnte. Die Zukunft unterdessen hat ein anderes Blau und kündigt sich an mit Klonpferden und Mammuts. Mit zwei Büchern ist Anja Kampmann rasch bekannt geworden, mit „Wie hoch die Wasser steigen“, ihrem ersten Roman, und mit ihren Gedichten. Die neuen Gedichte erzählen vom Marschland, Figuren treten auf, wiederkehrende Motive verklammern sie zu einem großen Bild der Landschaft in unserer Zeit. Sie bestätigen Anja Kampmanns Rang als ganz eigenständige, überraschende Stimme ihrer Generation.

Anja Kampmann

Anja Kampmann

Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2013 erhielt sie den MDR-Literaturpreis, 2015 den Wolfgang Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen ...

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Presse

"Es sind ganz kleine Dinge, Wahrnehmungen, die ganz nah an einem naturhaften Augenblick sind – wie aber in diesem Augenblick Jahrmillionen eingeschmolzen sind, wie sich im sinnlichen jetzt die ganze Unendlichkeit auftun kann mit einem Mal, dass ist das, was für mich diese Gedichte so groß macht.“ Iris Radisch, SWR2 Literatur, 2.7.21

"Das Anthropozän ist hier die Ära in der diese Gedichte spielen. Anja Kampmann findet sehr mikrologische Bilder für dieses ökologische, große Menschenzeitalter umfassende Thema der Zerstörung, der Veränderung unserer Umwelt, unserer Erde durch den Menschen.“
Marie Schmidt, SWR2 Literatur, 2.7.21

"Gedichte von einer atonal vibrierenden sprachlichen Schönheit. [...] Der Blick weitet sich von Seite zu Seite; es geht um Umweltzerstörung und Technisierung, um Genmanipulation oder den Krieg in der Ukraine. Kampmann arbeitet dabei nicht plakativ, sondern mit feinen, eleganten sprachlichen Übergängen, in denen die Ebenen des Sehens und Sprechens ineinander verschmelzen. Politische Lyrik auf der Höhe der Zeit."
SWR2 Literatur Bestenliste Juli/August, 2.7.21

"Einer der erstaunlichsten Gedichtbände, die in den letzten Jahren erschienden sind, weil Anja Kampmann [...] sofort einen eigenen Ton findet, es ist eine gebrochene Syntax, die immer wieder aufgeraut wird. Es sind komplexe Sätze, aber es ist keine hermetische Lyrik, man merkt Grundthemen, die sich immer wieder spiegeln [...]." Rainer Moritz, NDR Kultur, 15.06.2021

"In Anja Kampmanns Gedichten gibt es ein unterschwelliges Bewusstsein dafür, dass die Welt in der Form, in die wir hineingewachsen sind, fragwürdig geworden ist. Die Zerstörung der Natur, das Verschwinden der gewohnten Lebenszusammenhänge wird bereits als gegeben vorausgesetzt. Das hat etwas Verstörendes, und zugleich ist es von einer merkwürdig vibrierenden sprachlichen Schönheit. Diese Gedichte spielen nicht, sie täuschen nichts vor. Sie sind ein Stachel, der bleibt.“ Helmut Böttiger, Deutschlandfunk Kultur, 26.4.21

"Anja Kampmanns Gedichte sind […] in ihren Gegenständen immer wieder höchst gegenwärtig. […] Hier zeigt sich die Kunst Anja Kampmanns, die Dinge nebeneinander stehen zu lassen, sie als Gleichzeitigkeiten zu akzeptieren und kenntlich zu machen. Den wissenschaftlichen Fortschritt auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine Art, die Welt zu betrachten und sich mit ihr auseinanderzusetzen – die sich nicht optimieren lässt, die mit jedem Betrachter nur immer wieder neu und anders ist.“ Tobias Lehmkuhl, DLF Büchermarkt, 30.03.2021

"[…] der distanzierte Blick bleibt unpersönlich und unverbindlich. Doch liegt darin eine wirkliche Schönheit und Güte, ein ernstes Anliegen, allem, was es so gibt, eine Aufmerksamkeit zu schenken, ohne zu fragen, ob es der gleichen verdient. […] Die Welt, die Kampmann beschreibt, ist eine, über die der moderne Mensch hinweggegangen ist, um sie eintönig und belanglos zurückzulassen. Man wird hungrig, sie zu verändern.“
Birthe Mühlhoff, Süddeutsche Zeitung, 16.03.2021

"Anja Kampmanns ästhetische Virtuosität fußt auf Ungezwungenheit. Die Schriftstellerin brilliert nicht mit Eruptionen von Metaphern, sondern besticht durch einen natürlichen, unkomplizierten Stil, der es erlaubt, ihre Gedanken bis in tiefe Schichten hinein zu sondieren." Ulf Heise, MDR Kultur, 15.3.2021

"[Es] stellt sich die in Tagen der Pandemie so vermisste Erfahrung ein: Intensität.“
Björn Hayer, NZZ am Sonntag, 28.02.2021

rbb-Podcast

Das Literarische Colloquium Berlin und rbbKultur, die seit Beginn der Corona-Pandemie eine Art Literatur-WG im Internet geworden sind, präsentieren ausgewählte Stimmen der Gegenwartsliteratur.
In dieser Folge von “Weiter lesen” ist Anja Kampmann zu Gast:

Termine

Anja Kampmann: "Der Hund ist immer hungrig". Grand Tour Zentralasien, ausgerichtet vom Goethe-Institut Usbekistan/Taschkent und Goethe-Institut Kasachstan/Almaty. | Zur Veranstaltungs-Website

ONLINE
ONLINE

Anja Kampmann: "Der Hund ist immer hungrig", Eröffnungsabend des Literaturfests "Poetische Quellen". Mit Michael Krüger. | Zur Veranstaltungs-Website

Bad Oeynhausen
Internationales Literaturfest "Poetische Quellen",
Wiesenstraße 39,
32545 Bad Oeynhausen

Verleihung des Rainer Malkowski Preises an Anja Kampmann. Laudatio: Marcel Beyer. | Zur Veranstaltungs-Website

München
Bayerische Akademie der Schönen Künste,
Max-Joseph-Platz 3,
80539 München

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