Der erste Horizont meines Lebens

Der erste Horizont meines Lebens

Liliana Corobca

Die harte Realität eines moldawischen Mädchens – geschildert von einer beeindruckenden neuen literarischen Stimme.

Die zwölfjährige Cristina kümmert sich um alles: Sie kocht, putzt, füttert die Hühner und Schweine und ist Elternersatz für ihre jüngeren Brüder. Die Geschwister leben in einem Dorf in Moldawien, während die Mutter in Italien fremde Kinder hüten muss und der Vater in Sibirien arbeitet. Dabei ist Cristina eigentlich in Cousin Lucian verliebt, träumt vom ersten Kuss und einer besseren Zukunft. "Das Warten ist wie ein kleines Tier, weder ein Haustier noch ein wildes Tier, mal brav und schläfrig, mal böse und entfesselt." Eine einprägsame Geschichte in starken Bildern, geschildert aus der Sicht von Kindern, die am Rande von Mitteleuropa alleine zurückbleiben.


Über den Autor

Liliana Corobca

Liliana Corobca

Liliana Corobca, geboren 1975 in Saseni-Calarasi / Moldawien, ist Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin und lebt in Bukarest. Sie hat mehrere Bücher über die Zensur der Literatur im kommunistischen Rumänien ...

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Der erste Horizont meines Lebens

Presse

"Erschütternd schön. Es ist ein berührendes Zeugnis der Selbstbehauptung. Cristina ist eine moldawische Pippi Langstrumpf. In ihrer Welt allerdings macht das Alleinsein keinen Spaß." Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur, 14.11.15

„Corobcas Roman berichtet nicht nur mit Zärtlichkeit und Witz vom Schmerz und von der Geduld verlassener Kinder, er zeichnet mit hellwachem Realismus auch den wirtschaftlichen, sozialen und moralischen Zerfall des bäuerlichen Milieus nach.“ Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 29.09.15

"Liliana Corobca hat nicht nur eine beeindruckende Heldin erschaffen, sondern auch ein ebenso bewegendes wie anrührendes Zeitdokument. Ein Zeitdokument über das Leben von Kindern im heutigen Europa, das im Herzen des Lesers Unruhe stiftet und viele Fragen aufwirft." Mirko Schwanitz, Kulturradio RBB, 23.08.15

„Liliana Corobca gelingt es mit ihrem beharrlichen Blick aufs Detail, der fast schon an die emotionale Schmerzgrenze reicht, die kosmische Einsamkeit dieser Kinder in Worte zu fassen.“ Dirk Schümer, Die Welt, 22.08.15

„Der Ton der Erzählerin, halb naiv und halb altklug, halb erschüttert und halb ungerührt hart, ist genau der, den man einer zu früh reifen Zwölfjährigen zutraut. … Dazu passt der alltäglich-trockene Realismus Corobcas, dessen Höhepunkt die anschaulichen Bilder sind." Hans-Peter Kunisch, Zeit Online, 30.09.15

„In emotionaler und kunstvoller Sprache erzählt Corobca ergreifend vom Kinderalltag in einer kaputten Erwachsenenwelt, von Empörung, Sehnsucht, Zärtlichkeit und Wut.“ Carsten Hueck, WDR5, 24.10.15

„Ein unsentimentales, aber zärtliches, wunderbares Buch aus unserer europäischen Nachbarschaft."
Cornelia Zetzsche, BR Diwan, 09.01.16

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