Der Chronist der Winde

Der Chronist der Winde

Henning Mankell

Nelio, ein zehnjähriges Straßenkind, erzählt um sein Leben. Er liegt mit einer Schusswunde auf dem Dach eines afrikanischen Hauses und weiß, dass er sterben wird, sobald seine Geschichte zu Ende ist. Er erzählt, wie die Banditen sein Dorf überfielen, seine Schwester massakrierten und ihn zwingen wollten, seine Verwandten zu töten. Wie er floh, den Weg in die große Stadt fand und Anführer einer Bande von Straßenkindern wurde. Vor allem aber erzählt er vom Leben dieser schwarzen Kinder.
Mankells Liebeserklärung an die Straßenkinder seiner afrikanischen Wahlheimat weicht der Wirklichkeit nicht aus und ist dennoch voller Hoffnung: ein Pakt der kindlichen und der poetischen Phantasie.


Über den Autor

Henning Mankell

Henning Mankell

Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, Schweden, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und in Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller, u.a. Die fünfte Frau (1998) und ...

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Presse

"Natürlich stehe ich zu allen meinen Büchern, aber dieser Roman hat einen
besonderen Platz in meinem Herzen." Henning Mankell

"Ich wünsche diesem Roman besonders viele Leser." Michael Schmid-Ospach, Kulturweltspiegel

"Mankell hält sich bemerkenswert fern von aller Leitartikelei, fern auch von übertrieben drastischer Elendsbeschreibung. Mankell betreibt poetischen Realismus. Und gerade damit übermittelt er mehr vom wahren Kern Afrikas als mehrere Wochen Tageszeitungsberichterstattung. ... Ohne Pathos, ohne Kitsch hat Henning Mankell den Straßenkindern Afrikas Stimmen, hat ihnen Gesichter, Würde gegeben, sie aus der Anonymität geholt und zu Menschen gemacht. Wer immer dem Chronist der Winde zugehört hat, wird Afrika anders sehen." Elmar Krekeler, Die Welt, 29.07.00

"Henning Mankells neuer Roman 'Der Chronist der Winde' ist eine Liebeserklärung an die kleinen Erwachsenen der Straße." Kathrin Pitterling, Kulturweltspiegel

"Mankell, der Spezialist für Serienmorde, hat noch eine andere Seite. Sein neues Buch ist kein Krimi. Aber keine Angst, Mankell-Fans: Wo Mankell draufsteht, ist auch ein Mankell drin." Luzia Braun, aspekte

"Mankell erzählt in seinem neuen, spannend poetischen Roman die erschütternde Geschichte afrikanischer Straßenkinder, deren kurze Lebensläufe gekennzeichnet sind von der Bestialität Erwachsener, von Heimatlosigkeit, Hunger, Diebstahl, Bettelei - und, weil der Autor Mankell heißt, letztendlich von Hoffnung." Die Woche, 11.08.00

"Henning Mankell hat einen sehr poetischen Roman verfasst." Facts, 28/00

"Mankells Sprache ist so poetisch wie der Titel ... Ein trauriges Buch, ein bewegendes Buch." Ekkehart Rudolph, Stuttgarter Zeitung, 20.11.00
"Einfühlsam, in kraftvoll-poetischen Bildern schildert der schwedische Meistererzähler den oft grausamen (Überlebens-)Alltag der Straßenkinder seiner Wahlheimat. ... Ein Buch, das Grenzen sprengt, Raum für Hoffnung lässt und uns still werden."
News, 23/00

"Mit 'Der Chronist der Winde' stellt sich Mankell als sensibler Kenner afrikanischer Vergangenheit und Gegenwart dar. (...) Nirgends findet sich peinigende Afrika-Folklore oder Sozialkitsch. Nicht wenig für ein Buch, das uns lehrt, man könne auch ohne sichtbare Flügel fliegen."
Frank Dietschreit, Mannheimer Morgen, 05.10.00

"Ein Roman, der nachdenklich macht, der nachhallt im Herzen, auch wenn man das Buch längst aus der Hand gelegt hat."
Petra Pluwatsch, Kölner Stadtanzeiger, 04.08.00

"Und da ist er wieder, der Mankell- Effekt: Dreihundert Seiten und wenige Lesestunden später legt man den Roman beiseite und wacht auf. Aus einem dieser Literarischen Träume, die kaum jemand so gut heraufbeschwören kann wie Mankell."
Jörg- Christian Schillmöller, Osnabrücker Zeitung, 17.2.01

Auf diese Weise wird "Der Chronist der Winde" nicht nur zu einem sehr lesenswerten, sehr traurigem Buch, sondern auch zu einer in höchstem Maße geglückten Mischung aus belegbaren Fakten und Märchenhaften.
Duglore Pizzini, Die Presse, 23.9.00

Dieses schrecklich schöne Buch entfaltet einen einzigartigen Charme und liest sich genauso fesselnd wie seine Krimis. Wie er auf Afrika-Romantik verzichtet, meidet Mankell auch Idyllisierung von Armut, Entbehrung, Elend, und Einsamkeit dieser Kinder, deren Leben er dennoch nicht nur in düsteren Farben malt.
Inge Zenker- Baltes, Der Tagesspiegel, 27.8.00

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