Das Goggelbuch

Das Goggelbuch

Albert Drach

Albert Drachs grandiose Erzählung „Das Goggelbuch“, die 1942 in Drachs prekärem Exil in Südfrankreich entstand, verknüpft einen faustischen Pakt mit dem Stoff um Don Juan. Die Erzählung spielt zur Zeit des Dichters Tirso de Molina aus Spanien, der 1630 mit seinem Drama „Der Spötter von Sevilla und der steinerne Gast“ den archetypischen Wüstling seinen Gang durch die Literaturgeschichte antreten ließ. Xaver Johann Gottgetreu Goggel ist braver Diener verschiedener Herren und mordet, raubt und vergewaltigt. Die Erzählung treibt ein diabolisches Spiel mit der Tradition des „Besserungsstücks“ und kann mit Recht als einer von Drachs besten Texten gelten.


Über den Autor

Albert Drach

Albert Drach, 1902 in Wien geboren, promovierte in Rechtswissenschaften. 1988 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. Sein Werk umfasst alle literarischen Gattungen. Albert Drach starb 1995 in Mödling. Zuletzt erschienen: Unsentimentale ...

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Presse

"Im blutrünstigen Zeitalter von Inquisition und Glaubenskriegen durchlebt ein skrupelloser Opportunist namens Goggel eine Reihe von Episoden, die mit einer Reise in einen Spiegel beginnen. (...) Am Ende eines furiosen Sprach-, Assoziations- und Bilderrausches speit der Spiegel Goggel 'frisch und neu wie eine unbefleckte Jungfrau' zurück in sein Zimmer." Georg Renöckl, Neue Zürcher Zeitung, 03.01.2012

"In seiner amoralischen Anarchie steht das 'Goggelbuch' in der Tradition des Schelmenromans, aber seine Pointe entwickelt er, indem er den deutschen Bildungsroman unterläuft." Hermann Wallmann, WDR3 "Passagen", 23.01.2012

"'Das Goggelbuch' ist, im Europa der Inquisition angesiedelt, der deutsche Schelmenroman in kunstvoll komprimierter und kühn überspannter Kurzfassung. (....) Reinste Wortgewalt." Daniela Strigl, Die Furche, 05.04.2012

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