Cevdet und seine Söhne

Cevdet und seine Söhne

Orhan Pamuk

Istanbul im Jahr 1905: Cevdet fährt mit der Kutsche kreuz und quer durch die Stadt und wird mit verschiedenen Konfessionen, Nationalitäten, Weltanschauungen und sozialen Verhältnissen konfrontiert. Er versucht, sich über seine Identität und über seine Zukunft klar zu werden. Dreißig Jahre später stehen Cevdets drei Kinder im Mittelpunkt, für die sich alles verändert hat: die Zeitrechnung, die Kleidung, die Schrift, die Gesellschaft, das ganze politische System. Eindringlich und stimmungsvoll schildert Pamuk in seinem großen Familienepos Aufstieg und Fall einer Dynastie. Orhan Pamuk führt in seinem Debüt-Roman durch drei Generationen einer Familie und zeichnet zugleich den Weg der Türkei in die Moderne.


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Orhan Pamuk

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Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, studierte Architektur und Journalismus. Für seine Werke erhielt er u. a. 2003 den Impac-Preis, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur. Auf ...

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Presse

"Wenn Pamuk einen türkischen Familien- und Gesellschaftsroman in der Tolstoi-Nachfolge schreiben wollte, dann kann man nur sagen: dieses Vorhaben ist ihm geglückt. ... Pamuks Romane sind politisch relevant, ohne dass ihnen ihre politisch-gesellschaftliche Botschaft auf die Stirn geschrieben steht." Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, 24.03.11

"Ein Familienepos über den Aufstieg und Niedergang einer bürgerlichen Dynastie, eine Art "Buddenbrooks" auf Türkisch. Pamuk erzählt hier ... im Stil des europäischen Familienromans, gewürzt mit leichter Ironie und starker Empathie." Stefan Hentz, Die Welt, 20.03.11

"Der Debütroman Orhan Pamuks aus dem Jahr 1982 enthält im Kern schon die Melancholie und das Personal seiner späteren Werke ... Eine liebevolle Beschreibung Istanbuls und eine detaillierte Schilderung des Lebens seiner Bewohner." Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau, 15.03.11

"Ein Debüt, das wie ein prachtvolles Eingangstor vor seinem Werk steht." Claus-Ulrich Bielefeld, Tages-Anzeiger, 27.06.11

"Die 'Buddenbrooks' von Istanbul: Orhan Pamuks Debütroman zeigt ein Panorama der türkischen Gesellschaft. ... es ist, als öffne sich eine Tür in eine vergangene Zeit. Man spürt das sanfte Licht in den Salons, schmeckt den heißen Cay und den süßen Likör. ... Für mich der schönste Roman Orhan Pamuks, weil er ein Panorama der türkischen Gesellschaft zeigt, das inzwischen wie in alten Leporellos langsam verblasst." Necla Kelek, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.11"Pamuk entfaltet ein ganzes Panorama Istanbuls um die Jahrhundertwende." Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 22.03.11

"Ein großes Zeitenpanorama, in dem sich die türkische Geschichte mit all ihren Ungleichzeitigkeiten und Widersprüchen spiegelt. ... Ein Roman, der lust- und kunstvoll Farben und Gerüche beschwört - und der auch ein großes Spiel mit Pamuks eigener Geschichte und der seiner Familie ist. ... Ein schönes Eingangsportal, das den Weg öffnet in das inzwischen weit verzweigte Werk des großen türkischen Erzählers und Literaturnobelpreisträgers." Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt, 11.06.11

"Einen bedeutender Gesellschaftsroman über die Ursprünge des modernen Europas." Walter von Rossum, Die Zeit, 07.07.11

"In 'Cevdet und seine Söhne' beginnt Pamuk seine Auseinandersetzung mit Fragen, die ihn bis heute nicht losgelassen haben: Was ist die Türkei? Wo ist ihre Position zwischen Orient und Okzident? Gibt es einen Weg, der aus der osmanischen Tradition in die Moderne führt? Kann auch in der Türkei das Licht der Aufklärung leuchten?" Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt, 11.06.11

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