Brief in die Oase

Brief in die Oase

Joseph Brodsky

Die umfangreichste Auswahl von Gedichten des russischen Nobelpreisträgers in deutscher Sprache. Joseph Brodsky war ein Dichter vielfältiger Masken und Metamorphosen, ein russischer Odysseus und vom Tod besessener Ironiker, ein Liebeselegiker, Exilant und Erforscher der Zeit, ein eingefleischter Skeptiker und energischer Verteidiger von Wert und Würde der Poesie. Mit diesem vorbildlich übersetzten Durchgang durch sein Werk erschließt sich erstmals der phänomenale Facettenreichtum des unvergessenen Lyrikers.


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Joseph Brodsky

Joseph Brodsky, 1940 in Leningrad geboren, wurde nach einem Prozess wegen "Parasitentums" und fünfjähriger Zwangsarbeit 1972 aus der Sowjetunion ausgebürgert. Mit Hilfe des Dichters W. H. Auden ...

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Presse

"Am schönsten sind Joseph Brodskys Gedichte und ihrer selbst am sichersten, wenn sie Momente der Liebe beschwören, Orte und Dinge. Bei der Lektüre der neuen, Brodskys Lebenswerk in deutschen Übersetzungen umspannenden Anthologie "Brief in die Oase" beginnt man zu ahnen, wie es der 1940 geborene russische Lyriker, der 1987 mit dem Nobelpreis geehrt wurde, wagen konnte, sich dem Druck der eigenen Forderung auszusetzen, daß im Schaffen von Gedichten die höchste Bestimmung des Menschseins zu erreichen sei. ... die Texte des von Ralph Dutli betreuten Bandes belegen, daß es nun einen Ton für diesen Dichter im Deutschen gibt, der es mit den Tönen der großen deutschen Dichter aufnehmen kann."
Hans Ulrich Gumbrecht, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.06

"Die umfangreiche Gedichtauswahl - nun zum zehnten Todestag des Dichters erschienen -, ist eine tolle Sache und war schon lange fällig. ...Wer also will, kann zugreifen und den intellektuellen und sinnlichen Abenteuern eines der größten Lyriker des 20. Jahrhunderts folgen."
Olga Martynova, Die Zeit, 12.04.06

"Es handelt sich um ein famoses Buch, sogar für jene, die von Dichtung ohnehin abhängig sind. Denn es vergrößert den bisherigen Radius um Josef Brodsky. Und für alle anderen könnte es die bestmögliche Hausfibel zum Vermögen der Lyrik des 20. Jahrhunderts sein."
Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau, 22.03.06

"Wer Brodskys Lyrik in Dutlis kongenialer Übertragung liest, taucht in eine poetische Sprachwelt ein, die den Sinn nicht auf den Begriff reduziert, sondern eine eigene Lautwahrheit begründet."
Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 15./16.04.06

"Brodskys Gedichte sind reinste Herzschläge, die vom Leben zeugen, indem sie den Tod nachahmen."
Anastasia Telaak, Jüdische Allgemeine, 16.03.06

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