Am Fenster

Am Fenster

Luc Bondy

Nach einem Aufenthalt im Sanatorium ist Donatey in seine Zürcher Wohnung zurückgekehrt. Es quält ihn nicht nur die Stange im Rückgrat, die seine Wirbelsäule stabilisieren soll, sondern auch die Befürchtung, von Seraphine, seiner jüngeren Freundin, verlassen zu werden. Er trinkt Kaffee, raucht, blickt aus dem Fenster und erinnert sich: an die Jahrzehnte, die er als Assistent eines berühmten Regisseurs im Theater verbrachte; an die Großeltern, Offenbacher Juden, denen einst im letzten Moment die Emigration gelang; an Mathild, seine Mutter, die sich bis zu ihrem Tod weigerte, über die genauen Umstände der Flucht zu berichten; an Freunde wie den für seine zierlichen Gegenstände berühmten Bildhauer Ingo Licht oder an Piotr, den Pariser Anwalt kaukasischer Herkunft. Der berühmte Regisseur Luc Bondy hat seinen ersten Roman geschrieben, ein charmantes Capriccio, dessen Lektüre sinnliches Vergnügen bereitet.


Über den Autor

Luc Bondy

Luc Bondy

Luc Bondy (1948-2015) wurde in Zürich geboren und wuchs in Südfrankreich auf. Ausbildung in Paris an der Schauspielschule von Jacques Lecoq. Er galt als einer der führenden Bühnenregisseure der Welt und arbeitete an ...

Mehr über den Autor

Weitere Bücher von Luc Bondy

Alle Bücher von Luc Bondy

Weitere Empfehlungen für Sie

Am Fenster

Presse

"Melancholie ist hier frei von Sentimentalität, das sich dem Ende zuneigende Leben hat einen Trauerrand höherer Heiterkeit. Die Sätze haben die Gnade der Grazie, die noch das Schwere schweben macht. Sie scheinen stets an der Oberfläche zu bleiben, weil sie gerade dort verborgene Tiefe entdecken." Ulrich Weinzierl, Die Welt, 05.09.09

"Bondy hat seine Melodie gefunden." Peter Pisa, Kurier, 05.09.09

"Voller Esprit debütiert der renommierte Theatermacher Luc Bondy als Romancier." Norbert Mayer, Die Presse, 11.09.09

"Man liest und lacht, liest und schaudert, liest und staunt – ein unglaubliches Buch." Barbara Villiger Heilig, Neue Zürcher Zeitung, 15.09.09

"Was einem am Theatermann Bondy imponiert... darauf versteht sich auch der Romanerzähler." Stephan Sattler, Focus, 14.09.09

"Eine wundersam feine und ehrliche Selbsbefragung." Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, 19.11.09

"Ein feines einfühlsames Buch über das Altern und das Erinnern." Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 19.11.09

"Ein verführerischer Erzähler." Der Spiegel, 30.11.09

"Das Leben ist weder tragisch noch komisch. Es ist, wie dieses Buch und sein Autor: originell." Gabriele Killert, Die Zeit, 18.02.10

Leseproben

Ihr Kommentar


* Diese Angaben sind verpflichtend