Akzente 2 / 2015

Akzente 2 / 2015

Wer nach 1945 in Mitteleuropa zur Welt kam, für den war der Krieg ein Phantom. Er fand im Geschichtsbuch statt oder in den Nachrichten aus fernen Ländern. Und mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion legte sich auch die Angst vor einem neuen Weltkrieg. Ein Vierteljahrhundert später brechen immer neue, immer nähere Krisenherde auf. Das Gefühl der Bedrohung ist zurück. Wie zeigt sich das in der Literatur? Und was ist, wenn der Krieg zu uns kommt? Mit Beiträgen von Nino Haratischwili, Serhij Zhadan, Lukas Bärfuss u.a.

Akzente 2 / 2015

Inhaltsverzeichnis

Heft 2 / Juni 2015
62. Jahrgang

Jo Lendle, Jan Brandt: Vorwort, S. 1
Nino Haratischwili: Die langen hellen Tage, S. 3
Jan Wagner: Zwei Gedichte, S. 10
Aboud Saeed: Eine Revolution und hundert Euro, S. 13
Mirko Bonné: Krieg. Drei Gedichte, S. 16
Lukas Bärfuss: Von der Liebe zum Krieg, S. 18
Clemens Setz: Drei Versuche, S. 22
Marjana Savka: 19.02.14, S. 26
Maren Kames: STATIONIERE DICH HIER, S. 27
Lucy Fricke: Frühling in Khartum. Protokoll einer kurzen Reise in den Sudan, S. 36
Marjana Gaponenko: Bitte zum Tee. Beginn einer Novelle, S. 42
Serhij Zhadan: Der Sucher, S. 48
Samar Yazbek: Gassen durch die Häuser von Sarakeb, S. 49
Rainer Merkel: Nabi Saleh. Vorbereitungen für einen Kampf, S. 53
Kathrin Bach: Ein Hund bellt einen anderen, S. 61
Olga Grjasnowa: Aus sicherer Entfernung, S. 62
Khalid Ahmad Atif: Der Meeresgrund, S. 69
Raphael Urweider: Liebe und Krieg. Zehn Lieder, S. 84
Stefan Weidner: Zuschauen oder teilnehmen? Gedanken über Krieg und Kunst, S. 88
Autoren · Übersetzer, S. 94

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