Akzente 1 / 2015

Akzente 1 / 2015

Die Literatur war schon immer ein guter Ort für Unmögliches. Und Schriftsteller haben die Möglichkeiten des Unmöglichen gern genutzt. Was macht unmögliche Texte aus, welche wurden nie gedruckt, welche sind unlesbar? In dem von Clemens Setz und Jo Lendle herausgegebenen Akzente-Heft werden Werke vorgestellt, bei denen es überrascht, dass sie überhaupt in irgendeiner Sprache oder Form verfasst wurden. So wie Shozo Numas kaum eine Grenze ungesprengt lassender Riesenroman "Yapou, menschliches Vieh", der in Japan dennoch ein Millionenbestseller ist. Oder die Gedichte des großen Esperantodichters William Auld. Daneben steht das von Roman Ehrlich und Martin Kordic entworfene unmögliche Buch, das seinem Namen Ehre macht und ungeschrieben bleibt. Ein Ausflug an die Ränder der Literatur. Mit Beiträgen von Aleks Scholz, Mira Gonzalez, Norman Manea u.a.

Akzente 1 / 2015

Inhaltsverzeichnis

Heft 1 / März 2015
62. Jahrgang

Jo Lendle, Clemens Setz: Vorwort, S. 1
William Auld: Die kindliche Rasse, S. 4
Martin Kluger: Bis gleich, S. 8
Aleks Scholz: Über Tim Robinson, S. 17
Tim Robinson: Scailp, S. 21
Clemens Setz: Unter zwei Lupen, S. 29
Hans Hütt: Der Besiegte schreibt die Geschichte. Über Shozo Numas Roman „Yapou, menschliches Vieh“, S. 33
Shozo Numa: Yapou, menschliches Vieh, S. 38
Tao Lin: Das Leben ist eine forschende Kraft, S. 43
Mira Gonzalez: Ich werde niemals schön genug sein um mit dir schön sein zu können, S. 54
Roman Ehrlich: Klappentext für ein unmögliches Buch …, S. 62
Martin Kordic: … und die erste Seite des Manuskripts, S. 63
Clemens Setz: Zu Marjana Gaponenko, S. 64
Marjana Gaponenko: Zur letzten Träne, S. 65
Robert Menasse: Mein Leben mit Doktor Faust, S. 70
Norman Manea: Die fünfte Unmöglichkeit, S. 82
Autoren · Übersetzer, S. 95

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