Olga Flor

© Paul Zsolnay Verlag

Olga Flor

Olga Flor, geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz, lebt in Graz. Sie studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Seit 2004 freie Schriftstellerin. Ihr erster Roman Erlkönig erschien im Frühjahr 2002, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (z.B.: manuskripte, Lichtungen, Kolik, Wespennest, volltext) und Anthologien folgten. Der Monolog Fleischgerichte wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Der Roman Talschuss erschien im Frühjahr 2005 bei Zsolnay und war monatelang auf der ORF-Bestenliste. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, etwa: Teilnahme an den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2003, Reinhard-Priessnitz-Preis 2003, Otto-Stoessl-Preis 2004, George-Saiko-Stipendium 2006, Stipendium der LiterarMechana 2005/2006, Österreichisches  Staatsstipendium für Literatur 2006/2007. Der Roman Kollateralschaden erschien im August 2008 und wurde für den Deutschen Buchpreis 2008 nominiert. Ihr neuester Roman Die Königin ist tot ist im Herbst 2012 bei Zsolnay erschienen. Ein Auszug daraus wurde für den Alfred-Döblin-Preis 2011 nominiert. 2012 erhielt sie den rotahorn Literaturpreis und den Outstanding Artist Award des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.


Bücher von Olga Flor

Die Königin ist tot

Die Königin ist tot

Olga Flor

USA, nahe Zukunft: Eine ehrgeizige junge Europäerin sucht den gesellschaftlichen Aufstieg und findet ihn in der Heirat mit dem älteren und steinreichen Medientycoon Basil Duncan. Sie nennt sich ...

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Talschluss

Talschluss

Olga Flor

Grete hat Geburtstag, und die ganze Familie reist an zum gemeinsamen Wochenende auf einem alten, renovierten Bauernhof, am Ende des Tales. Grete überläßt nichts dem Zufall: Von der ...

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Olga Flor

Presse

"Bereits mit ihrem Debüt 'Erlkönig' sowie mit dem klaustrophobischen Alpendrama 'Talschluss' hatte sich Olga Flor als Virtuosin des Ensemble- und Familiendramas erwiesen. Bei ihr verbindet sich der emotionslos sezierende Blick der Naturwissenschaftlerin mit dem Talent zur dramaturgisch breit angelegten Groteske. Hinzu kommt eine typisch österreichische Unerbittlichkeit, die durchaus an Thomas Bernhard oder Elfriede Jelinek erinnert." Katrin Hillgruber, Frankfurter Rundschau, 14.10.08

"Olga Flor ist dabei, sich mit großem Können in die erste Reihe der österreichischen Literatur zu schreiben." Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 21.04.05

Awards

2014 Veza-Canetti-Literaturpreis der Stadt Wien

2012 Outstanding Artist Award des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur

2012 rotahorn Literaturpreis

2012 Anton-Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie

2008 Nominierung Deutscher Buchpreis

2006 George-Saiko-Stipendium

2006 Österreichisches Staatsstipendium

2005 Stipendium der LiterarMechana

2004 Otto Stoessl-Preis

2003 Österreichisches Staatsstipendium

2003 Reinhard-Priessnitz-Preis

2001 Literaturförderpreis der Stadt Graz

Bibliographie

Im Paul Zsolnay Verlag sind erschienen
2005 Talschluss. Roman
2008 Kollateralschaden. Roman
2012 Die Königin ist tot. Roman

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl)
2002 Erlkönig. Roman

Drama:
„totstellen“
„Fleischgerichte“: Dramatisierung des Monologs, Uraufführung am 10.10.2004 am Schauspielhaus Graz, Regie: Elisabeth Gabriel.

Musiktheater:
"Kugelstein", Komposition: Elisabeth Harnik, Libretto: Olga Flor
Szenische Uraufführung am Opernhaus Graz: Kugelstein (2. Szene), „Opernreigen der Zukunft“, Regie: Anna Malunat. Uraufführung am 3.2.2007.