Karl Heinz Bohrer

© Peter-Andreas Hassiepen

Karl Heinz Bohrer

Karl Heinz Bohrer, 1932 in Köln geboren, ist Professor emeritus für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Bielefeld und seit 2003 Visiting Professor an der Stanford University. Von 1984 bis 2012 war er Herausgeber des MERKUR. Er lebt in London. Im Carl Hanser Verlag erschienen zuletzt:  Selbstdenker und Systemdenker. Über agonales Denken (EA, 2011), Granatsplitter. Erzählungen einer Jugend (2012), Ist Kunst Illusion? (EA, 2015) und Imaginationen des Bösen. Zur Begründung einer ästhetischen Kategorie (EA, 2016).


Bücher von Karl Heinz Bohrer

Ist Kunst Illusion?

Ist Kunst Illusion?

Karl Heinz Bohrer

Die Kunst ist zahm geworden, oft nicht mehr zu unterscheiden von beliebigen Konsumgütern, so Karl Heinz Bohrer in seiner Streitschrift. Mit Verve und Gelehrsamkeit verteidigt er sie gegen eine ...

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Provinzialismus

Provinzialismus

Karl Heinz Bohrer

Provinzialismus - unter diesem provokanten Stichwort hat Karl Heinz Bohrer seine in voller Absicht politisch unkorrekten Studien über die Mentalitäten in Politik, Universität und Kulturbetrieb ...

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Granatsplitter

Granatsplitter

Karl Heinz Bohrer

Es ist Krieg. Aber was genau ist ein Krieg? Warum und von wem wird er geführt? Ein Junge, am Anfang des Zweiten Weltkriegs sieben Jahre alt, beginnt zu fragen: Wie ist das Böse in die Welt ...

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Alle Bücher von Karl Heinz Bohrer

Karl Heinz Bohrer

Presse

"Seit den späten Sechzigerjahren ist er ... einer der hellsten und schärfsten Köpfe, die es in der Bundesrepublik gibt." Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 26.09.12

"Von allen Intellektuellen ist er der verwegenste Abenteurer. … Karl Heinz Bohrer war immer ein ausgesprochen markanter, hochindividueller Charakter. Er war dies aber durch Ich-Sagen, durch einen ausgestellten Biografismus, sondern allein durch seine intellektuelle Verwegenheit. Es ging ihm immer um philosophische, ästhetische, politische Positionen." Ijoma Mangold, Die Zeit, 20.09.12


"Karl Heinz Bohrer ist einer der großen Wanderer im geistigen Leben der Bundesrepublik.“ Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 06.12.11

"Dieser Mann … ist einer, der die Literatur nicht zur Unterhaltung braucht, sondern zum Leben. Intellektuelle seines Schlages sind Geistesritter von der trotzigen Gestalt. Sie glauben an die Rettungskräfte der Literatur, die Sprengstoffe des Denkens. … 'Granatsplitter' ist dabei die Metapher seines Lebensthemas: der Schrecken des Schönen, die Schönheit des Schrecklichen.“ Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau, 26.09.12




Awards

2011 Aufnahme in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt

2007 Heinrich-Mann-Preis

2005 Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

2000 Lessing-Preis für Kritik

1978 Johann-Heinrich-Merck-Preis für literar. Kritik

Bibliographie

Im Carl Hanser Verlag  erschienen
1979 Ein bißchen Lust am Untergang. Englische Ansichten
1988 Nach der Natur. Über Politik und Ästhetik. Edition Akzente
1998 Die Grenzen des Ästhetischen. Edition Akzente
2000 Provinzialismus. Ein physiognomisches Panorama. Edition Akzente
2002 Ästhetische Negativität
2003 Ekstasen der Zeit. Augenblick, Gegenwart, Erinnerung. Edition Akzente
2004 Imagination des Bösen. Zur Begründung einer ästhetischen Kategorie. Edition Akzente
2007 Großer Stil. Form und Formlosigkeit in der Moderne. Edition Akzente
2009 Das Tragische. Erscheinung, Pathos, Klage
2011 Selbstdenker und Systemdenker. Über agonales Denken. Edition Akzente
2012 Granatsplitter. Erzählungen einer Jugend
2015 Ist Kunst Illusion? Edition Akzente