Night Train to Lisbon


Publication date: 20.08.2004
Hardback, 496 pages

ISBN 978-3-446-20555-0
Hanser Verlag

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Back to foreign rights

A man breaks out of his life and goes to Lisbon to search for a mysterious doctor and writer. Pascal Mercier's new novel is both intelligent and sensual and a pure pleasure to read.

In the middle of a lesson, Latin teacher Raimund Gregorius suddenly stands up and leaves. Panicked by a sudden awareness of time running out, he abandons his well-ordered life and takes the night train to Lisbon. In his luggage is a book by Portuguese writer Amadeu de Prado, which chance has brought into his hands. Prado's writing attempts to find words for loneliness, mortality and death, friendship, love and loyalty, all the multiple experiences of a human life. Obsessed by what he reads, Gregorius restlessly struggles to comprehend what it could have been like to be Amadeu de Prado. His investigations lead him all over the city, as he speaks to those who were entangled in Prado's life. Gradually, the picture of an extraordinary man emerges – a doctor and poet who rebelled against Salazar's dictatorship.

But what can it mean to know another person, to understand another life? What are its implications for one's self-knowledge? And is it even possible to break free of the bonds of the familiar? This novel is a many-voiced epic of a journey not only through Europe but also through our thoughts and emotions. A book that impresses both with its sensual impact and its intellectual depth.

Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.  Ein Buch mit Tiefgang und Gefühl, zum Nachdenken über sich und die Welt. Ich war richtig traurig, als ich es ausgelesen hatte! Eines ist klar: ich habe es nicht zum letzten Mal gelesen.
[Martina Müller]

Bücher sind seit frühester Kindheit meine Welt aber zum ersten mal habe ich das Gefühl: dieses Buch ist für mich geschrieben worden. Wunderbar!
[huyer, margarethe]

Letzten Endes geht es bei dieser akribischen Schnitzeljagd von Bern bis nach Lissabon und zurück um nichts Geringeres als die Frage: Wer sind wir, wozu leben wir und wie weit liegt es in unserer Macht, die zu sein oder zu werden, die wir sind? Könnten wir mit dem Wissen und der Erfahrung, die wir im Laufe eines langen Lebens gesammelt haben, von einem bestimmten Punkt unseres bisherigen Lebens aus ein ganz anderes, vielleicht sogar besseres Leben führen und würden wir das überhaupt wollen? Es ist ein Buch, das berührt, das hinterfragt, wenn man sich darauf einlassen mag. Dieses Einlassen erfordert jedoch Zeit und Konzentration. Es ist sicherlich kein Buch für Zwischendurch sondern eins, in das man versinken und aus dem man nach Stunden wieder auftauchen kann Darüber hinaus ist es in einer überaus schönen, präzisen und bildhaften Sprache geschrieben, in Sätzen, die man sich eingerahmt an die Wand hängen möchte. Dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die sich ein bisschen mit Philosophie beschäftigen wollen, aber auch für jene, die portugiesische Geschichte lieben und/oder Lust haben, nicht nur die Personen des Buches zu entdecken, sondern auch ein neues Stück von sich selbst. Der Roman regt sehr zum Nachdenken über alte Gewohnheiten, die das Leben recht eingleisig gestalten können an. Das Meiste bleibt aber offen, wie das im wahren Leben so ist.
[Heike Geilen]

Ein beeindruckendes, wunderbares und gefährliches Buch: Gefährlich für alle jene, die sich fragen, was denn aus ihrem Leben geworden ist oder noch werden soll. Sie könnten auf die Idee kommen, auch alles ebenso radikal zu hinterfragen wie Raimund Gregorius es tut. Wunderbar ist es für all jene, denen an Worten etwas liegt, die selbst auch viel nachdenken oder die einfach Lissabon oder zumindest das Wegfahren und Entdecken mögen. Und beeindruckend schließlich ist der große philosophische, theologische und emotionale Raum, der in dem Roman ausgemessen wird. Ich habe seit vielen Jahren in keinem Roman einzelne Zeilen oder ganze Absätze angestrichen. Hier überlege ich, mir ein Taschenkompendium der für mich bedeutendsten Aussagen zusammenzustellen, damit ich sie jederzeit bei mir habe.
[Franz Simbürger]

Ausgezeichnet! Ich habe das Buch zwei Mal hintereinander, mit wachsendem Genuss gelesen.
[Peter Mohr]



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