Reinhard Jirgl
Die Atlantische Mauer
Roman
Erscheinungsdatum: 14.02.2000
Fester Einband, 456 Seiten
Preis: 24.90 € (D) / 44.50 sFR (CH) / 25.60 € (A)
ISBN 978-3-446-19846-3
Hanser Verlag
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Am Anfang der atlantischen Mauer steht eine Frau: aufgewachsen in Dresden, Ausbildung zur Krankenschwester in Berlin, Arbeit in der Psychiatrie, dann Jahre mit wechselnden Jobs. Als sich in der Nach-Wendezeit alle ihre Pläne zerschlagen, ringt sie sich zu einer radikalen Entscheidung durch und versucht, in New York eine neue Existenz zu beginnen. Reinhard Jirgl erzählt in dichter Sprache und packenden Bildern eine verstörende Geschichte von Scheitern und Aufbruch.
- Die Unvollendeten (NA)
- Abschied von den Feinden
- Die Stille Roman
- Land und Beute Aufsätze aus den Jahren 1996 bis 2006
- Abtrünnig Roman aus der nervösen Zeit
- Hundsnächte Roman
- Im offenen Meer Schichtungsroman
- Abschied von den Feinden Roman
"Solche Schriftsteller braucht das Land." Martin Lüdke, Die Zeit, 23.03.00
"Hohe Literatur, besessene Prosa, monströs, grandios. Dichtung einer großen Einsamkeit." Hans Georg Soldat, Berliner Morgenpost, 12.03.00
"Virtuose, rhythmischer, anspielungsreicher, komplexer und zugleich eindringlicher ist in deutscher Sprache seit Johnsons "Jahrstagen" nicht mehr geschrieben worden. Jirgl bringt das Zauberkunststück fertig, zugleich hochartistisch und ungemein packend zu formulieren." Jochen Hörisch, Neue Zürcher Zeitung, 08.04.00
"Jirgl ist ein Virtuose, ein Formulierungskünstler abseits aller Sprachschablonen, der wahre Wort- und Lautgemälde entwirft." Peter Walther, Die Tageszeitung, 23.03.2000
"Jirgl erzählt mit düsterer Schönheit von der allem Menschlichen innewohnenden Zerstörung." Jörg Plath, Der Tagesspiegel, 11./12.06.00
"Jirgl ist und bleibt ein hochkarätiger Prosaist, wenn er in seiner von Joyce und Arno Schmidt inspirierten Schreibweise semantische Vielschichtigkeit herstellt und zugleich durch phonetisch akzentuierende Zeichensetzung am Text die Emphase der gesprochenen, leidenschaftlich hervorgestoßenen Suada sichtbar macht." Eberhard Falcke, Süddeutsche Zeitung, 12./13.02.00
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