Scholem J. Abramowitsch

Scholem J. Abramowitsch

Scholem Jankew Abramowitsch wurde 1835 in Kopyl bei Minsk geboren und starb 1917 in Odessa. Heute ist er ein Klassiker der jiddischen Literatur. Zu seinem Werk zählen u.a. die Romane "Der Wunschring" (1865), "Väter und Söhne" (1867) und "Der lahme Fischke" (1869).

Susanne Klingenstein

Susanne Klingenstein

Ein großer Klassiker, eine herrliche Satire, ein jüdischer Don Quijote. Das berühmteste Werk von Scholem J. Abramowitsch in einer kommentierten Neuübersetzung

Benjamin lebt in einem ukrainischen Nest. Er hasst die Enge seines Dorfes und seiner Ehe, liebt alte Reiseberichte und träumt von einer eigenen triumphalen Reise auf den Spuren Alexanders des Großen, von der er berühmt und als Erlöser der russischen Juden zurückkehren wird. Er überredet seinen Freund Senderl, mit ihm auszubüxen, und zusammen reisen sie wie Don Quichote und Sancho Pansa, von Missgeschicken verfolgt, durch die jüdische Provinz. Als der witzige Roman 1878 in Wilna erschien, erkannten jiddische Leser sofort, dass es sich hier um eine riskante politische Satire handelte. Das elegante Nachwort von Susanne Klingenstein skizziert das historische und literarische Umfeld und zeigt, warum Abramowitsch zu den großen Autoren europäischer Literatur gehört.

Details zum Buch Deutschland 28,00 €
Österreich 28,80 €
Roman
    übersetzt von Susanne Klingenstein, herausgegeben von Susanne Klingenstein
  • Erscheinungsdatum: 23.09.2019
  • 288 Seiten
  • Hanser Verlag
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-446-26395-6
  • Deutschland: 28,00 €
  • Österreich: 28,80 €

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Scholem J. Abramowitsch

Awards

Bibliographie

 2019 Die Reisen Benjamins des Dritten. Roman. Herausgegeben und neu übersetzt von Susanne Klingenstein (ET 23.09.2019)