Karl-Markus Gauß
© Kurt Kaindl / Paul Zsolnay Verlag

Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift Literatur und Kritik lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles Veillon, dem Johann-Heinrich-Merck-Preis und dem Jean-Améry-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt  Der Alltag der Welt (2015),  Zwanzig Lewa oder tot (2017) und  Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer (2019).

Was man immer schon von Karl-Markus Gauß lesen wollte: Ob er über einen muslimischen Sommelier im albanischen Berat berichtet oder die verblüffende Geschichte des größten Truppenübungsplatzes Mitteleuropas erzählt, ob er den Reichtum der europäischen Sprachen preist oder die sensationshungrigen Gaffer von heute mit den Besuchern der Gladiatorenkämpfe von einst kurzschließt, immer folgen wir den Spuren eines feinfühligen Flaneurs, der aus Einzelheiten ein welthaltiges Ganzes formt.
In seinem neuen Buch besticht der „Spezialist fürs Entlegene“ (NZZ) als eigensinniger Aufklärer, als Meister vieler Genres und eleganter Stilist.

Details zum Buch Deutschland 23,00 €
Österreich 23,70 €
Reportagen
  • Erscheinungsdatum: 19.10.2020
  • 224 Seiten
  • Zsolnay
  • Fester Einband
  • ISBN 978-3-552-07202-2
  • Deutschland: 23,00 €
  • Österreich: 23,70 €

  • ePUB-Format
  • E-Book ISBN 978-3-552-07217-6
  • E-Book Deutschland: 16,99 €
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Karl-Markus Gauß

Presse

"Das Bekenntnishafte gehört wesentlich zum Aufklärer, Atheisten, Enzyklopädiker und Anwalt der Ausgegrenzten Karl-Markus Gauß, so wie der Drang nach Schönheit den Stilisten auszeichnet. Gauß' Sätze sind kunstvoll gefügt, sind rhythmisch, voll sinnlicher Details." Ilma Rakusa in ihrer Laudatio zum Johann-Heinrich-Merck-Preis 2010

Awards

2019 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse

2018 Jean Améry-Preis für Essayistik

2013 Internationaler Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg

2013 Österreichischer Kunstpreis für Literatur

2010 Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

2006 Georg-Dehio-Buchpreis

2001 Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln

1997 Charles-Veillon-Preis

Bibliographie

Im Paul Zsolnay Verlag sind erschienen
1997 Das Europäische Alphabet
1998 Ins unentdeckte Österreich. Nachrufe und Attacken
1999 Der Mann, der ins Gefrierfach wollte. Albumblätter
2001 Die sterbenden Europäer. Unterwegs zu den Sepharden von Sarajevo, Gottscheer, Deutschen, Arbereshe, Sorben und Aromunen
2002 Mit mir, ohne mich. Ein Journal
2003 Von nah, von fern. Ein Jahresbuch
2004 Die Hundeesser von Svinia
2005 Die versprengten Deutschen. Unterwegs in Litauen, durch die Zips und am Schwarzen Meer
2007 Zu früh, zu spät. Zwei Jahre
2009 Die fröhlichen Untergeher von Roana. Unterwegs zu den Assyrern, Zimbern und Karaimen
2010 Im Wald der Metropolen
2012 Ruhm am Nachmittag
2013 Das Erste, was ich sah
2015 Der Alltag der Welt. Zwei Jahre und viele mehr
2017 Zwanzig Lewa oder tot. Vier Reisen
2019 Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer
2020 Die unaufhörliche Wanderung. Reportagen (Herbst)

2010 Herbert Ohrlinger/Daniela Strigl (Hrsg.): Grenzgänge. Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß

Weitere Veröffentlichungen (Auswahl)
1986 Wann endet die Nacht. Über Albert Ehrenstein. Ein Essay
1988 Tinte ist bitter. Literarische Portraits aus Barbaropa
1989 Der wohlwollende Despot. Über die Staatsschattengewächse
1991 Die Vernichtung Mitteleuropas. Essays
1994 Ritter, Tod und Teufel