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Das Buch

von Benjamin Knödler & Christine Knödler, illustriert von Felicitas Horstschäfer

Sie kämpfen für die Umwelt, Minderheiten und Gleichberechtigung und engagieren sich gegen die Waffenlobby, Diskriminierung und Korruption. 25 Jugendliche im Kampf für eine bessere Welt. Greta Thunberg ist 16, als sie mit ihrem Schulstreik für die Umwelt weltweite Klimaproteste auslöst. Der 14-jährige Netiwit Chotiphatphaisal gründet eine Zeitung, um sich in Thailand für Demokratie, Redefreiheit und eine Bildungsreform einzusetzen. Malala Yousafzai bloggt von der Unterdrückung der Frauen in Pakistan als sie 11 ist. Und Felix Finkbeiner entwickelt in der 4. Klasse seine Idee, dass Kinder in jedem Land eine Million Bäume pflanzen sollten. Jugendliche auf der ganzen Welt zeigen soziales Engagement und bewirken wegweisende Veränderungen. Ihre Entschlossenheit inspiriert uns alle.

Young Rebels

Young Rebels

Benjamin Knödler, Christine Knödler

Buch

Deutschland 18,00

E-Book

Deutschland 13,99

Leseprobe

Jetzt in die ersten Seiten reinlesen!

Eigentlich ist die Welt so schön. Eigentlich und für viele von uns. Aber nicht überall, nicht für alle und nicht zu allen Zeiten. Auch ihr wisst sicher von den Schattenseiten, von Umweltzerstörung, Rassismus, Armut, Angst, Gewalt und dem Gegenteil von Freiheit. Das alles gibt es – doch zum Glück gibt es auch Kinder und Jugendliche in aller Welt, die sich damit nicht abfinden, sondern etwas tun. Ihr Mut ermutigt, ihre Hoffnung macht Hoffnung, ihr Handeln ist zukunftsweisend.


Das war der Ausgangspunkt, als wir im Sommer 2019 gefragt wurden, ob wir ein Buch schreiben wollten: »YOUNG REBELS – 25 Jugendliche, die die Welt verändern!« Und ob wir wollten! Was es bereits gab, war eine Liste mit knapp 30 Namen. Einige davon sind heute weltberühmt, andere kannten wir noch nicht, manche fielen aus, weil es zu wenig nachvollziehbare Quellen und überprüfbare Fakten gab, wieder andere kamen hinzu: Wir haben selbst weitergesucht und noch mehr Kinder und Jugendliche gefunden, deren Engagement überaus beeindruckend ist.

Bei ihnen allen wollten wir herausfinden, was sie antreibt und was sie überhaupt dazu gebracht hat, sich einzumischen – und zwar oft gegen alle vermeintliche Vernunft und gegen die Verantwortungslosigkeit vieler Erwachsener. Direkt sprechen konnten wir leider nur mit wenigen, dafür waren die meisten zu weit weg und die Zeit zu knapp. Um uns ein Bild machen zu können, haben wir Interviews, Artikel und Bücher gelesen, uns Videos ihrer Reden angeschaut und im Netz und in den Sozialen Medien recherchiert: Mal lag der Protest im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft, mal war es der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht und aus ganz normalen Kindern und Jugendlichen »Young Rebels« gemacht hat. Oder es war die eigene Betroffenheit, denn nicht immer suchten sie sich freiwillig aus, wofür sie eintraten.


Das, was die 25 Kinder und Jugendlichen, die jetzt in diesem Buch versammelt sind, eint, ist, dass sie die Missstände, die ihnen begegneten, anpackten – unabhängig davon, ob das im Großen oder im Kleinen geschah, ob am Ende eine globale Bewegung oder die konkrete Verbesserung der Situation vor Ort herauskam. Oft ging es ihnen nicht darum, das politische System oder das Wirtschaftssystem in ihrem jeweiligen Land zu verändern, sondern darum, Wandel in Gang zu setzen: für mehr Freiheit, mehr Gerechtigkeit, mehr Gleichheit, mehr Frieden, für mehr Umweltschutz, mehr Demokratie, mehr Menschlichkeit.


Die Jüngste war vier Jahre, als sie anfing, etwas zu verändern, die Älteste 26 – jung waren sie alle, allein geblieben sind sie nicht. Schließlich erzählen die Geschichten der »Young Rebels« immer auch von Menschen, die sich vom Enthusiasmus und den Überzeugungen anstecken ließen: Mitschüler*innen, Freund*innen, die Familie – oder Unbekannte, die dann zu Mitstreiter*innen wurden.


Diese Geschichten haben wir aufgeschrieben. Das hat uns verändert. Die »Young Rebels« sind für uns zu einer Art moralischem Kompass geworden. Sie lehren Toleranz und Solidarität, sie machen vor, was es heißt, zusammenzuhalten und sich nicht beirren zu lassen. Sie sind für uns Vorbilder geworden.


Aus dieser Erfahrung heraus und aus der Perspektive zweier Generationen, nämlich der von Mutter und Sohn, ist nun ein Buch geworden. Das zeigt, wie die Welt ist und wie sie sein kann.


Und so geht unser Dank an die »Young Rebels« von gestern, von heute und von morgen. Ihnen ist »YOUNG REBELS – 25 Jugendliche, die die Welt verändern!« gewidmet – und natürlich den Leser*innen. Möge es euch mit Ideen anstecken, Widerspruchsgeist wecken und euch ermutigen, weiter zu fragen, zu denken und womöglich zu handeln. Denn wir alle können dazu beitragen, dass die Welt ein schönerer Ort ist.


Berlin und München, Januar 2020
Benjamin Knödler & Christine Knödler




LOUIS BRAILLE
ERFINDER DER BLINDENSCHRIFT


»Wir brauchen weder Mitleid, noch müssen wir daran erinnert werden, dass wir verwundbar sind. Wir müssen als Gleiche behandelt werden – und Kommunikation ist der Weg, wie das erreicht werden kann.«


Wenn man nicht darauf achtet, fallen einem die kleinen, von der Oberfläche abgehobenen Punkte gar nicht auf. Doch für blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung ist die Blindenschrift auf Arzneimittelpackungen, Knöpfen von Fahrstühlen oder an Treppengeländern bei Bahnstationen wichtig, um sich im Alltag zurechtzufinden – auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, zum Arzt oder zu einem Abend mit Freund*innen. Die Schrift baut Barrieren ab, und dass es sie heute gibt, ist dem Einsatz und der Hartnäckigkeit eines Schülers zu verdanken. Seine Geschichte beginnt im Jahr 1812, und sie beginnt mit einem Unfall.


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Weltverbesserer

Was tust du, um die Welt jeden Tag ein kleinwenig besser zu machen?

Diese Frage haben wir euch vor kurzem gestellt. Denn in unserem Buchprojekt »Young Rebels« geht es um 25 Jugendliche, mit ihrem Einsatz die Welt verändern. Doch es braucht nicht immer ein großes Projekt, um die Welt zu verbessern. Daher wollten wir wissen, wie ihr euch für eine bessere Welt einsetzt. Schickt uns eure Antworten einfach per Direktnachricht auf Instagram (@hanser.hey) oder an specials(at)hanser.de mit dem Betreff »Weltverbesserer«. Die besten Ideen stellen wir euch regelmäßig in einer kleinen Story auf Instagram vor.

Hanser Rauschen #30

mit Benjamin & Christine Knödler

Herzlich willkommen zur 30. Folge von Hanser Rauschen. Zu diesem besonderen Jubiläum sehen wir einmal vom Erwachsenenprogramm und dem Literaturbetrieb ab und wenden uns dem Kinder- und Jugendbuchprogramm zu. Wir haben uns „Young Rebels. 25 Jugendliche, die die Welt verändern!“ aus dem Hanser Verlag ausgesucht, das vor wenigen Wochen erschienen ist. Geschrieben wurde es von Benjamin und Christine Knödler, die in ganz besonderer Beziehung zueinander stehen. Das Buch erzählt auf empowernde Art und Weise von Aktivistinnen und Aktivisten, die die Welt verändern wollten – und das auch getan haben. Von Greta Thunberg über Pussy Riot, vom Hongkonger Aktivisten Joshua Wong zur Bildungsaktivistin Malala – diese Jugendlichen zeigen, wie und wo man politisch aktiv werden kann und machen das Buch zu einem demokratischen Plädoyer. Viel Spaß bei dieser Folge von Hanser Rauschen.

Der Autor

Benjamin Knödler, 1991 geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er arbeitet als freier Journalist und ist Online- und Community-Redakteur bei der Wochenzeitung „der Freitag“.

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Die Autorin

Christine Knödler, 1967 geboren, arbeitet als freie Journalistin, Kritikerin und Moderatorin. Sie schreibt und ediert für Verlage, Zeitungen, Zeitschriften und den Deutschlandfunk. Im Hanser Kinderbuch hat sie mit Reinhard Michl Schnurren und Kratzen – Geschichten von Katzen (2013) herausgegeben.

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Die Illustratorin

Mit einer viel zu großen Küchenschere und einem 600-Seiten-Notizblock gestaltete Felicitas Horstschäfer “zum Eigenbedarf” ein komplettes Puppenhaus inklusive Klovorleger und Blumenstrauß. Dem folgten noch viele weitere Freistilprojekte, bis sie schließlich durch ein Studium im Fachbereich Design der FH Münster zum Zeichen- und Schnippelprofi wurde. Seit 2009 arbeitet sie als freischaffende Designerin im Bereich Cover, Illustration und und Buchkonzept.

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