»Thomas Hallidays Debüt ist ein Kaleidoskop, eine aufrüttelnde Reise durch die Tiefen der Zeit. Er lässt fossile Überreste und komplexe Forschung lebendig werden – drängend, bunt und dreidimensional. Sie werden sich zwischen gigantischen, zwei Meter großen Pinguinen in der bewaldeten Antarktis vor 41 Millionen Jahren wiederfinden – und Eisberge singen hören, die vor 444 Millionen Jahren Südafrika bedeckten. Und die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Urwelten erinnert uns auf dringliche Weise an die Vergänglichkeit unseres Planeten – und an das, was wir aus der Vergangenheit lernen können.«

– Andrea Wulf, Autorin von Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur


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Machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel und mit etwas Glück können Sie schon bald Ihre eigene kleine Urwelt bewundern. Zu gewinnen gibt es 3 x einen Flaschengarten JAR von Greenery Living.

Beantworten Sie dazu die drei Gewinnspielfragen und füllen das Teilnahmeformular aus. (Ein Tipp: Die Lösungen verstecken sich auf dieser Seite)
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2023.


Eine Reise durch die ausgestorbenen Ökosysteme der Erdgeschichte

Thomas Halliday nimmt Sie in Urwelten mit auf eine Reise durch 500 Millionen Jahre Erdgeschichte rund um den Globus. Mit diesem kleinen Reiseführer gewinnen Sie einen ersten kurzen Eindruck von den Welten, die Sie im Buch erwarten. Die ausgewählten Texte fassen verschiedene Kapitel des Buchs zusammen und widmen sich jeweils einem ausgewählten Zeitabschnitt aus den Schaubildern.


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Kurznasenbär (Arctodus simus) und Wollhaarmammut (Mammuthus primigenius)

Kanozoikum
Pleistozän – vor 20 000 Jahren: In der weltumspannenden Steppe pirschen sich Bären – viel größer als die uns heute bekannten Arten – an die Mammuts im eiszeitlichen Alaska heran, während zottelige Höhlenlöwen in der Nähe umherstreifen.

Paläozän – vor 66 Millionen Jahren: In Hell Creek, Montana, erwacht langsam wieder Leben, nachdem der Meteor Chicxulub drei Viertel aller Arten auf der Erde ausgelöscht hat. Vorbei sind die Tage der Reptilienherrschaft: Dies ist die Geburtsstunde der Säugetierwelt.

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Mesozoikum
Kreide – vor 125 Millionen Jahren: Über 17 Meter große Titanosaurier durchstreifen die Ufer des Sihetun-Sees; eine vorbeiziehende Nomadenherde hinterlässt Waldlichtungen. Und zum ersten Mal gibt es eine Vielfalt von Blütenpflanzen, möglicherweise im Süßwasser.

Trias – vor 225 Millionen Jahren: In den dichten Wäldern von Madygen, Kirgisistan, hat sich das Reptilienleben diversifiziert und experimentiert nach dem großen Sterben am Ende des Perms mit radikal neuen Lebensformen. Doch dies ist kein gewöhnlicher Wald. Für moderne Ohren ist die Stille zermürbend – es gibt keinen Vogelgesang, denn es ist eine Zeit vor den Vögeln.

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Bunostegos akokanensis

Paläozoikum
Devon – vor 407 Millionen Jahren: In Schottland beginnen einige der ersten Kooperationen zwischen Pilzen und anderen Organismen, die Beziehungen formen, die den Planeten, wie wir ihn kennen, verändern werden. Es handelt sich um eine Miniaturwelt, die von winzigen Pflanzen und Lebewesen bevölkert wird – abgesehen von den bleichen, neun Meter hohen Pilzhügeln.

Kambrium – vor 520 Millionen Jahren: In den flachen Gewässern des Chengjiang breitet sich das Leben in halsbrecherischer Geschwindigkeit aus, als sich die Wirbeltiere im ganzen Meer vermehren und unwissentlich die Vorlage für das zukünftige Leben auf der Erde schaffen. Noch heute tragen wir die Überreste unserer alten ökologischen Eigenschaften mit uns herum: Die Fruchtblase ist das Erbe der Entwicklungslücke, die es unseren Vorfahren ermöglichte, sich an Land zu bewegen.

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Neoproterozoikum
Ediacarium – vor 550 Millionen Jahren: In den Ediacara Hills in Australien sind die Sternbilder unbekannt, und der Mond ist 12 000 Kilometer näher und 15 Prozent heller als der, den wir heute sehen. Der Tag hat nur zweiundzwanzig Stunden zwischen den Sonnenaufgängen, bevor die Reibung die Rotation der Erde allmählich verlangsamt.


Urwelten

Urwelten

Thomas Halliday

»Das beste Buch, das ich je über die Geschichte des Lebens auf der Erde gelesen habe.« Tom Holland

Tropische Wälder in der Antarktis. Ein Wasserfall von unvorstellbarer Größe, der das trockene Mittelmeerbecken mit Leben füllt. ...

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Thomas Halliday

Thomas Halliday ist Paläontologe und Evolutionsbiologe. Er hat ein Leverhulme Early Career Fellowship an der Universität von Birmingham inne und arbeitet zudem für das Natural History Museum. 2016 erhielt er die John C. Marsden Medaille der Linnean Society, 2018 gewann er die Hugh Miller Writing Competition.

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