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Was bleibt von einem Leben?

Robert Seethalers Meisterwerk

In Robert Seethalers neuem Roman geht es um die letzten Dinge: um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu ei­nem großen Bild menschlicher Koexistenz.
Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte sie­ben­­­undsechzig Männer, doch nur einen von ihnen hat sie geliebt. Einer war ver­­nünftig genug, sich seine Träume nicht zu er­füllen. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er. Wenn die Toten sprechen könnten, wovon würden sie erzählen? Wäre es eine Geschichte oder die Erinnerung an einen Moment, an ein bestimmtes Gefühl, eine Regung? Was bleibt von einem Leben?


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Robert Seethaler steht mit “Das Feld” auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Das Feld

Das Feld

Robert Seethaler

Was bleibt von einem Leben? Eine Geschichte oder die Erinnerung an einen Moment, an ein bestimmtes Gefühl? Nach „Ein ganzes Leben" der neue Roman von Robert Seethaler.

Buch

Deutschland 22,00

Österreich 22,70

Seethaler_OnePager_Hörbuch

Robert Seethaler liest

VÖ: 04.06.2018 | 4 CDs | Multibox
20 € (UVP)
ISBN 978-3-86484-503-1
Roof Music


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»Dieser leise Autor kann Stille und das Ende beschreiben, wie niemand sonst ... Seethaler ist ein Meister der unsentimentalen Einfachheit, des Augenblicks, des Ephemeren, alles schwebt, alles ist leicht.«
Elke Heidenreich, Focus
»Das alles ist so wunderbar arrangiert, … dass man mit dem Lesen eigentlich gar nicht mehr aufhören möchte, dass man traurig ist, zum Schluss zu kommen. … Das was er beherrscht wie wenig andere Autoren in der deutschen Literaturgeschichte, ist, allen seinen Figuren eine ganz tiefe Würde zu verschaffen.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Robert Seethaler ist der große Zimmermann der deutschsprachigen Literatur.«
Philipp Haibach, Die Welt
»Robert Seethalers Beobachtungsgabe ist auch eine Erfindungsgabe.
In `Das Feld` denkt er sich einige ganz schön abenteuerliche Dinge aus,
in den kleinen Leben stecken große Geschichten, und von Paulstadt
gibt es Verbindungen in alle Welt.«
Bert Rebhandl, Der Standard
»Ein Meister des unheroischen Erzählens. … Auch dem neuen Roman bekommt die deeskalierende Unaufgeregtheit ausgesprochen gut. … In ihren besten Momenten erinnert Robert Seethalers Erzählung von der sanften Schönheit des Scheiterns an den Literaturheiligen Robert Walser.«
Iris Radisch, DIE ZEIT
»Da steckt sehr viel Gefühl darin, aber Robert Seethaler schafft es, das in eine Form zu bringen, die eben gar nicht so gefühlig oder gar pathetisch ist, sondern eher im Gegenteil, das ist ja sehr einfach im besten Sinne, wie er schreibt.«
Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur
»Ein typischer Seethaler-Satz, ruhig und tief wie ein Bergsee, schlank und doch massiv wie ein Berg.“
Barbara Weitzel, Welt am Sonntag«
Barbara Weitzel, Welt am Sonntag
»Ein Buch, das einen enormen Sog ausübt, indem es Tote buchstäblich lebendig macht.«
Denis Scheck, SWR3
»Seethalers Sprache wirkt bedächtig, Worte wie Murmeln vom Boden aufhebend und alle Rückseiten betrachtend.«
Annemarie Stoltenberg, NDR
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5 Fragen an …

Robert Seethaler

Das Feld ist ein Roman, in dem die Toten einer kleinen Stadt, Paulstadt, auf ihr Leben blicken. Und ihre Geschichten fügen sich zusammen zu einem großen Bild menschlicher Existenz. Woher kam diese Idee, die Toten erzählen zu lassen? Die Rückschau auf das Leben hat mich schon immer interessiert. Was bleibt davon? Was bleibt von einem Menschen? Was wird aus seinen Erinnerungen? Schon in meinem letzten Roman geht es um nichts Anderes. Vor über dreißig Jahren kam mir The Spoon River Anthology aus dem Jahr 1915 in die Hände. Darin lässt der Amerikaner Edgar Lee Masters fast dreihundert Tote in kurzen Gedichten von ihrem Leben erzählen. Etwas Ähnliches wollte ich auch machen. Auf meine Art.


Wenn wir tatsächlich nach dem Tod auf unser Leben zurückschauen könnten – Was würden wir begreifen, was wir als Lebende nicht sehen? Vielleicht dies: Die Fülle eines Lebens hängt nicht von Erlebnissen ab, sondern vom Erleben. Allerdings bin ich nicht sicher, ob man überhaupt etwas begreifen würde. Man begreift ja meist nur, was man begreifen möchte. Niemand kennt den Tod. Er ist wie eine Leinwand – alles, was wir darauf projizieren sind bloß Vorstellungen vom Leben – von einem »Leben nach dem Tod«. Man kann vom Tod nur erzählen, wenn man vom Leben erzählt. Wir haben nichts Anderes.

In Ein ganzes Leben haben Sie ein Menschenleben auf knapp 160 Seiten erzählt. In Das Feld sind es fast dreißig Leben auf nur wenig mehr Seiten. Wie kommt man dem Essenziellen des Lebens auf die Spur? Vielleicht Hinwendung zum Augenblick? Ich weiß es nicht. Vor allem ist es Arbeit. Früher habe ich gesagt, wie Holzschnitzen, das Unnötige muss weg. Aber das ist natürlich auch Unsinn. Ein Baum muss erst mal viele Jahre wachsen, ehe man sein Holz schnitzen kann. Außerdem: was ist schon unnötig? Und so etwas wie eine Essenz des Lebens gibt es ohnehin nicht. Jedes Leben ist anders. Und keines kann auf eine »Essenz« runtergekocht werden. Das wäre ja auch schade. Es wäre, als würde man ein wunderbares Gericht so lange reduzieren, bis nichts weiter bleibt als seine Bestandteile (Salz, Eiweiß, Kohlenhydrate usw.) – wer will das schon?


Es ist ein Buch voller unterschiedlicher Geschichten, wie das Leben selbst. Doch dann passiert noch etwas Anderes, zwischen den Figuren, etwas fast Magisches, das schwer zu beschreiben ist – und am Ende ist es tatsächlich so, als würde uns eine Stadt ihre Geschichten zuflüstern. Können Sie beschreiben, was da geschieht? Das kann ich nicht. Es ist wie ein gutes Gespräch, es lässt sich nicht planen und kaum nacherzählen. Vieles beim Schreiben mache ich intuitiv. Wenn ich über die Schritte, die hinter mir liegen, zu viel nachdächte, würde ich nicht mehr nach vorne schauen und ständig stolpern.


Wo finden wir Robert Seethaler in diesem Buch? Wie sehr sind Sie in Paulstadt zuhause? Ich irre oder laufe oder schlendere in meinen Geschichten herum, so wie ich es auch draußen mache. Wirklich zuhause fühle ich mich aber kaum jemals. Ich schreibe und lebe immer einer Sehnsucht hinterher. Doch Sehnsüchte bleiben immer rätselhaft. Sobald man sich ihnen nähert oder sie sogar erfüllt, lösen sie sich auf.

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»Was für ein wunderbarer Autor.«

Elke Heidenreich, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Robert Seethaler, geboren 1966 in Wien, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane Der Trafikant (2012) und Ein ganzes Leben (2014) wurden zu großen internationalen Publikumserfolgen. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

Ein ganzes Leben

Ein ganzes Leben

Robert Seethaler

"Was für ein wunderbarer Autor, der uns so tief bewegen kann mit einem unvergesslichen Buch." Elke Heidenreich, F.A.Z.

Buch

Deutschland 17,90

Österreich 18,40

E-Book

Deutschland 9,99

Österreich 9,99

»`Ein ganzes Leben` ist ganz frei von sinistrem Narzissmus, es findet in ihm
auch keine nationalliterarische Nabelschau statt. Das böse 20. Jahrhundert ragt
in die Erzählung hinein, macht sie aber nicht zu einer historischen Parabel.
Hier ist ein Buch, das nicht die Welt erklären will,
sondern ein Leben beschreiben.«
Thomas E. Schmidt, Die Zeit
»In Robert Seethalers Oeuvre geht es immer ums Ganze.
Auch sein Erfolgsroman `Ein ganzes Leben` ist kein Werk über das zwanzigste
Jahrhundert, sondern archaische Betrachtung des Mensch- und Alleinseins.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wie aus der Zeit gefallen nimmt sich dieses schöne und eindrückliche Buch
über das Leben eines Knechts, Holzfällers und Seilbahnbauers im 20. Jahrhundert an.
Seethaler gelingt das Kunststück, ein vielschichtiges Buch über einen
schlichten Menschen zu schreiben.
Denis Scheck, Das Erste
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Robert Seethaler live

Das Feld – Der neue Roman von Robert Seethaler.


Erleben Sie Robert Seethaler bei seiner Lesereise!


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